Bild folgtKI-generierte IllustrationErebia medusa polaris
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An der dunklen Grundfärbung der Flügel mit den hell umrandeten Augenflecken (kreisförmige Farbmuster) lässt sich Erebia medusa polaris sofort erkennen. In deinem Garten ist dieser seltene Gast ein Zeichen für eine intakte, naturnahe Wiese. Er besucht im Frühjahr bevorzugt den Scharfen Hahnenfuß (Ranunculus acris) und die Kleine Braunelle (Prunella vulgaris). Wenn der Sommer fortschreitet, findest du ihn an der Alpendistel (Carduus defloratus), der Kleb-Distel (Cirsium erisithales) oder dem Gold-Pippau (Crepis aurea). Auch der Rauhe Löwenzahn (Leontodon hispidus) dient ihm als wichtige Nektarquelle (Nahrungsquelle für Insekten). Im Spätsommer nutzt er die Echte Goldrute (Solidago virgaurea) und verschiedene Habichtskräuter (Hieracium sp 3). Pro Jahr bildet die Art lediglich eine Generation aus. Du kannst den Falter fördern, indem du heimische Gräser stehen lässt und auf chemischen Pflanzenschutz verzichtest. Da er spezialisiert ist, profitiert er besonders von spät gemähten Randstreifen in deinem Garten. Achte darauf, dass diese Futterpflanzen in sonnigen, ungestörten Lagen wachsen dürfen.
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Völlig harmlos und ein faszinierender Gartenbesucher. Da viele Mohrenfalter aufgrund von Lebensraumverlust auf der Roten Liste (Verzeichnis gefährdeter Arten) stehen, solltest du die Tiere nur beobachten und keinesfalls berühren oder stören.
Erebia medusa polaris ist ein Schmetterling aus der Familie der Edelfalter (Nymphalidae) und gehört zur Gattung der Mohrenfalter (Erebia). Diese Unterart ist an kühle, oft montane (bergige) Lebensräume angepasst. Er ist ein typischer Bewohner von ungedüngtem Grasland, dessen Raupen sich von verschiedenen Süßgräsern ernähren. In der Region ist er vor allem in höheren Lagen oder spezialisierten Biotopen (Lebensräumen) zu finden, wobei die Falter durch ihren gaukelnden Flug auffallen.
8 Pflanzen werden von dieser Art besucht
•EuPPollNet (Zenodo 10.5281/zenodo.14747448)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
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