Bild folgtKI-generierte IllustrationEriopygodes imbecillus
Auch bekannt als: Braune Berggraseule
Typisch fuer die Mattgelbe Erdeule (Lasionycta imbecilla) ist ihr eher schlichter, aber warmer Ockerton auf den Vorderfluegeln, der ihr eine hervorragende Tarnung in trockenem Gras bietet. Du erkennst diesen Nachtfalter an seiner kompakten Gestalt und einer Fluegelspannweite von etwa 24 bis 28 Millimetern, wobei die Fluegelzeichnung oft nur sehr schwach ausgepraegt ist. In der Schweiz ist die Art mit ueber 500 Beobachtungen gut dokumentiert, was sie zu einem festen Bestandteil der dortigen Biodiversitaet (Vielfalt des Lebens) macht. Pro Jahr entwickelt sich lediglich eine Generation, deren Falter vor allem im Hochsommer aktiv sind. Die Raupen ernaehren sich von verschiedenen niederen Kraeutern am Boden, wobei sie eine Vorliebe fuer krautige Vegetation in kühleren Lagen zeigen. Den Winter verbringt das Tier als Raupe in einer Kaeltestarre (Zustand reduzierten Stoffwechsels) verborgen in der Streuschicht (Ansammlung von abgefallenem Laub auf dem Boden). Du kannst diesen Gast foerdern, indem du in deinem Garten wilde Ecken mit heimischen Kraeutern zulaesst und auf das akkurate Raeumen von Herbstlaub verzichtest. Da die Art empfindlich auf intensive Bewirtschaftung reagiert, ist ein extensiv (schonend und selten) gemaehter Rasen ideal.
Voellig harmlos und ein gern gesehener Gartenbesucher. Die Mattgelbe Erdeule kann weder stechen noch beissen und ist fuer Menschen sowie Haustiere absolut unbedenklich. Aufgrund ihrer speziellen Lebensweise in der Schweiz sollte sie in ihrem natuerlichen Habitat belassen und nicht gestoert werden.
Die Mattgelbe Erdeule (Lasionycta imbecilla) wird taxonomisch zur Familie der Eulenfalter (Noctuidae) gezaehlt. In der Schweiz ist sie verbreitet und mit 535 Datensaetzen in der Fachdatenbank erfasst, wobei ihr Schwerpunkt in hoeheren, oft alpinen Lagen liegt. Sie ist ein nachtaktiver (waehrend der Nachtstunden aktiver) Schmetterling, der sich durch seine unauffaellige, gelblich-ockerfarbene Faerbung der Vorderfluegel von bunteren Verwandten abhebt. Die Larven leben bodennah und sind an ein Leben in kühleren klimatischen Bedingungen angepasst.
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•GBIF Occurrence Database (CC BY 4.0 / CC0)
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