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Erucastrum nasturtiifolium subsp. nasturtiifolium
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An ihren charakteristischen, stumpf vierkantigen Stängeln und den hellgelben Kreuzblüten lässt sich die Stumpfkantige Hundsrauke sofort erkennen. Diese heimische Wildpflanze bereichert deinen Garten vor allem als robuster Lückenfüller auf kargen Flächen. Da sie zu den Kreuzblütlern (Brassicaceae) gehört, bietet sie eine wichtige Nahrungsgrundlage in einer Zeit, in der viele hochgezüchtete Gartenpflanzen versagen. Als Archäophyt (Pflanze, die vor 1492 eingeführt wurde) gehört sie fest zu unserer hiesigen Kulturlandschaft. Mit dieser Pflanze förderst du die regionale Artenvielfalt auf ganz natürliche Weise und schließt eine wichtige Lücke in deinem ökologischen Beet.
Gelber Pionier für magere Standorte: Robust, heimisch und völlig anspruchslos.
Als heimische Wildpflanze ist die Stumpfkantige Hundsrauke ein fester Bestandteil der regionalen Ökosysteme. Nach aktuellen Bestäubungsdaten dienen ihre Blüten als wichtige Anlaufstelle für Insekten, die auf offene Blütenstrukturen mit leicht zugänglichem Nektar angewiesen sind. Da sie als indigen (einheimisch) eingestuft ist, besteht eine über Jahrtausende gewachsene Anpassung an die lokale Fauna. Im Winter bieten die stehengelassenen, vertrockneten Fruchtstände wertvolle Rückzugsorte für Kleinstlebewesen. Ihre Anwesenheit im Garten unterstützt die Erhaltung einer Art, die zwar aktuell nicht gefährdet ist, aber in einer intensiv genutzten Landschaft immer weniger natürliche Standorte findet.
Die Stumpfkantige Hundsrauke ist als nicht kindersicher eingestuft und sollte daher nicht in Gärten gepflanzt werden, in denen Kleinkinder unbeaufsichtigt Pflanzenteile probieren könnten. Es besteht eine Verwechslungsgefahr mit dem Ackersenf (Sinapis arvensis). Ein sicheres Unterscheidungsmerkmal sind jedoch die namensgebenden stumpfkantigen Stängel der Hundsrauke, die dem Ackersenf fehlen.
Licht
Sonne
Feuchtigkeit
Frisch (Mäßig feucht)
Boden
Schwachzehrer (Magerer Boden)
Blütezeit
Mai – Aug
Bodenreaktion
Basisch / Kalkhold
Bioregion
Continental
Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
0,408 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Die Stumpfkantige Hundsrauke gehört zur Familie der Kreuzblütler (Brassicaceae) und zur Ordnung der Senfartigen (Brassicales). Sie ist in Deutschland, Österreich und der Schweiz heimisch und besiedelt bevorzugt kiesige Standorte, Wegränder oder Flussufer. Typisch ist ihr aufrechter Wuchs mit verzweigten Stängeln, die im unteren Bereich oft behaart sind. Die Schoten (Früchte der Kreuzblütler) stehen bei dieser Unterart meist waagerecht oder leicht aufsteigend ab, was ein wichtiges morphologisches Unterscheidungsmerkmal gegenüber verwandten Arten darstellt.
•TraitCH — CC BY 4.0TraitCH 2.0 contributors; imported as source-preserving NaturKompass taxon evidence.
•FloraWeb / BfN
•EIVE 1.0 — Dengler et al. (2023), DOI: 10.3897/VCS.98324 (CC BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Checklist Alien Plants Belgium — Verloove F (2023), Botanic Garden Meise (CC BY 4.0)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
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Stand: 18.12.2025. Korrekturen können über das Feedback-Formular gemeldet werden.