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Erysimum virgatum
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Auch bekannt als: Erysimum virgatum
An ihren straff aufrechten, rutenförmigen Stängeln mit den leuchtend gelben Kreuzblüten (Blüten mit vier über Kreuz angeordneten Blättern) lässt sich der Ruten-Schöterich sofort erkennen. Diese zweijährige Wildpflanze ist ein Gewinn für jeden Naturgarten, da sie als indigen (einheimisch) gilt und in Deutschland bereits auf der Roten Liste der gefährdeten Arten steht. Er geht eine Arbuskuläre Mykorrhiza (AM) ein, was eine nützliche Symbiose (Lebensgemeinschaft) zwischen seinen Wurzeln und Bodenpilzen beschreibt. Durch seinen hohen Wuchs bringt er eine schöne vertikale Struktur in deine Beete, ohne viel Platz einzunehmen. Wenn du eine seltene Schönheit suchst, die mit wenig Wasser auskommt, liegst du hier genau richtig.
Heimische Seltenheit: Der gelbe Wegweiser für deinen sonnigen Naturgarten.
Da für diese spezifische Art keine detaillierten Beziehungsdaten zu Insekten vorliegen, konzentriert sich sein ökologischer Wert auf seine Rolle als heimischer Kreuzblütler. Er geht eine Arbuskuläre Mykorrhiza (AM) ein, also eine Symbiose (Lebensgemeinschaft) mit Bodenpilzen, die den Nährstoffaustausch im Erdreich verbessert. Als Pflanze der Roten Liste in Deutschland trägt er zur Erhaltung der regionalen genetischen Vielfalt bei. In den Wintermonaten dienen seine trockenen Stängel als Strukturgeber und bieten kleinen Lebewesen Schutz vor der Witterung. Durch seine Selbstaussaat fördert er zudem eine natürliche Dynamik in deinem Garten.
Der Ruten-Schöterich ist laut Datenbank nicht als kindersicher eingestuft. Er enthält, wie viele Kreuzblütler, Senfölglykoside (natürliche Abwehrstoffe der Pflanze), die bei Verzehr oder Kontakt mit Schleimhäuten reizend wirken können. Es besteht keine direkte Verwechslungsgefahr mit hochgiftigen Arten, dennoch sollte er in Gärten mit kleinen Kindern mit Bedacht platziert werden.
Licht
—
Feuchtigkeit
—
Boden
—
Blütezeit
Mai – Jul
Bioregion
Continental
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
0,528 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Der Ruten-Schöterich (Erysimum virgatum) gehört zur Familie der Kreuzblütengewächse (Brassicaceae) innerhalb der Ordnung der Senfartigen. Er ist in Deutschland, Österreich und der Schweiz heimisch, wobei er sowohl als indigen (ursprünglich einheimisch) als auch als Archäophyt (vor 1492 eingewandert) eingestuft wird. Die Pflanze wächst meist zweijährig und bildet im ersten Jahr eine Blattrosette, bevor sie im zweiten Jahr den blütentragenden Stängel austreibt. Typisch für die Morphologie (äußere Gestalt) sind die schmalen, lanzettlichen Blätter und die Anordnung der Blüten in einer traubigen Blütenfolge.
•TRY v6.0 / BiolFlor flowering phenology (Request 47350) — CC BY 4.0TRY request 47350 (Public, Data Released, TRY v6.0; 2026-02-15). Cite TRY: Kattge et al. (2020), doi:10.1111/gcb.14904; original source: Trefflich, A., Klotz, S. & Kühn, I. (2002). Blühphänologie. BIOLFLOR, Schriftenreihe für Vegetationskunde 38:127–131.
•FloraWeb / BfN
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
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Stand: 18.12.2025. Korrekturen können über das Feedback-Formular gemeldet werden.