Bild folgtKI-generierte IllustrationEulithis pyraliata
An der leuchtend gelben Grundfarbe mit den charakteristischen, dunkelbraunen Querlinien lässt sich (Eulithis pyraliata) sofort erkennen. Du entdeckst diesen Falter, der zur Familie der Spanner (Geometridae) gehört, oft in einer flachen Ruheposition an Blättern oder Hauswänden. In der Schweiz wurden zwischen 1976 und 2018 genau 788 Sichtungen dokumentiert, was seine regelmäßige Anwesenheit in der Region belegt. Die Art bringt eine einzige Generation pro Jahr hervor, was bedeutet, dass die Falter nur für kurze Zeit im Hochsommer zu sehen sind. Das Weibchen legt die Eier an krautigen Pflanzen ab, wo sie als frostresistente Dauerstadien den Winter überdauern. Im März beginnen die kleinen Raupen aus ihren Eiern zu schlüpfen, sobald die ersten warmen Tage einsetzen. Da spezifische Futterpflanzendaten in der Datenbank fehlen, solltest du allgemein auf heimische Wildkräuter setzen, um den Tieren einen Lebensraum zu bieten. Im Sommer, meist ab Juli, kannst du die fliegenden Falter in deinem Garten beobachten, wie sie in der Dämmerung aktiv werden. Die Überwinterung erfolgt als Ei (Embryonalstadium) in der Krautschicht oder an geschützten Pflanzenstängeln. Du kannst die Art fördern, indem du auf Pestizide verzichtest und verblühte Stauden über den Winter stehen lässt.
Völlig harmlos und ein gern gesehener Gartenbesucher. (Eulithis pyraliata) besitzt weder Stacheln noch Wehrsekrete und kann daher bedenkenlos beobachtet werden. Es besteht keine Gefahr für Menschen oder Haustiere.
(Eulithis pyraliata) ist ein Nachtfalter aus der Familie der Spanner (Geometridae) innerhalb der Ordnung der Schmetterlinge. Er ist in Mitteleuropa, insbesondere in der Schweiz und Belgien, heimisch und besiedelt bevorzugt offene, krautreiche Landschaften sowie Gärten. Die Falter sind durch ihre markante gelbe Färbung und die dunkle Zeichnung gut von ähnlichen Arten zu unterscheiden. In der Schweiz belegen fast 800 dokumentierte Beobachtungen über vier Jahrzehnte seine beständige Verbreitung.
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•GBIF Occurrence Database (CC BY 4.0 / CC0)
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