Bild folgtKI-generierte IllustrationEuonymus fortunei
Auch bekannt als: Kletter-Spindelstrauch, Kriechspindel
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Typisch für die Kletterspindel (Euonymus fortunei) sind ihre immergrünen, lederartigen Blätter und ihr kriechender oder kletternder Wuchs, der dichte grüne Teppiche bildet. Auch wenn sie unscheinbar blüht, dient sie vielen Tieren als lebenswichtiger Rückzugsort. In deinem Garten übernimmt sie die Rolle eines robusten Bodendeckers, der Wildkräuter unterdrückt und die Bodenfeuchtigkeit bewahrt. Du machst damit alles richtig, wenn du schattige Bereiche unter Bäumen dauerhaft und ökologisch sinnvoll begrünen möchtest.
Immergrüner Schutzraum: Robuster Bodendecker für ein lebendiges Gartenklima.
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Da für diese Art keine spezifischen Bestäubungsdaten vorliegen, liegt ihr ökologischer Wert vor allem in ihrer Funktion als Lebensraum. Als immergrünes Gehölz bietet sie das ganze Jahr über Schutz und Deckung für Vögel und kleine Säugetiere. Besonders im Februar, wenn viele andere Pflanzen kahl sind, dienen die dichten Blättermatten als wichtiger Rückzugsort vor Witterung und Fressfeinden. In den geschützten Verästelungen finden Tiere sichere Schlafplätze. Durch ihren flächigen Wuchs schützt sie zudem den Boden vor Austrocknung und fördert so ein gesundes Kleinklima für Bodenorganismen.
Die Kletterspindel ist nicht kindersicher, da sie in allen Pflanzenteilen als giftig eingestuft wird. Besonders der Verzehr der Früchte kann zu Übelkeit, Erbrechen und Kreislaufbeschwerden führen. In Gärten mit kleinen Kindern oder Haustieren solltest du daher einen Standort wählen, der nicht direkt als Spielbereich genutzt wird.
Licht
—
Feuchtigkeit
—
Boden
—
Blütezeit
Mai – Aug
Wuchsform
Kletterpflanze
Verholzung
Verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
3.11 m
Die Kletterspindel bevorzugt halbschattige bis schattige Plätze, kommt aber bei ausreichender Bodenfeuchte auch mit Sonne zurecht.
Der Boden sollte nährstoffreich und mäßig feucht sein, was einem mittleren Ellenberg-Feuchtewert entspricht.
Pflanze sie am besten von März bis Mai oder von September bis November, solange der Boden offen und frostfrei ist.
Nach dem Einsetzen solltest du sie regelmäßig gießen, bis sie sicher angewurzelt ist.
Ein Rückschnitt ist jederzeit möglich, um den Wuchs zu begrenzen oder die Verzweigung zu fördern.
Du kannst sie leicht über Stecklinge (abgeschnittene Triebstücke zur Vermehrung) oder Absenker (Zweige, die bei Bodenkontakt Wurzeln bilden) vermehren.
Achte darauf, den Boden nicht vollständig austrocknen zu lassen, besonders in trockenen Sommern.
Gute Partnerin: Die Gewöhnliche Haselwurz (Asarum europaeum) – beide teilen die Vorliebe für schattige Plätze und bilden zusammen eine dichte Krautschicht (die bodennahe Pflanzenebene), die den Boden vor Erosion schützt.
Die Kletterspindel (Euonymus fortunei) gehört zur Gattung der Spindelbäume und ist in der Region Österreich heimisch. Sie zeichnet sich durch ihre Anpassungsfähigkeit aus und wächst entweder flach am Boden oder nutzt Haftwurzeln, um an Stämmen und Mauern emporzuklettern. Die Blätter sind gegenständig angeordnet und behalten das ganze Jahr über ihre Farbe. Erst im fortgeschrittenen Alter entwickeln sich aufrechte Triebe, die im Frühsommer kleine, grünlich-weiße Blüten tragen, aus denen sich später die charakteristischen Kapselfrüchte bilden.
1 Video zu Kletter-Spindelstrauch

1 Arten interagieren mit dieser Pflanze
•DoPI - Database of Pollinator Interactions (UK)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•Global Spectrum — Díaz et al. (2016), DOI: 10.1038/nature16489 (CC BY)
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