Bild folgtKI-generierte IllustrationEuphorbia salicifolia
Auch bekannt als: Euphorbia salicifolia
An ihren schmalen, weidenartigen Blättern und den typischen gelbgrünen Blütenständen lässt sich die Weidenblatt-Wolfsmilch (Euphorbia salicifolia) sofort erkennen. In deinem Garten schließt sie im Mai und Juni die Blütenlücke und bereichert das Beet durch ihre feine Blattstruktur. Da sie ein Mittelzehrer (Pflanze mit mittlerem Nährstoffbedarf) ist, erweist sie sich als unkomplizierte Bewohnerin für normale Böden. In Deutschland und Österreich gilt sie als etablierter Neophyt (Pflanzenart, die nach 1492 eingewandert ist) und ist gut an unser Klima angepasst. Du machst mit ihr also nichts falsch, wenn du eine robuste Strukturpflanze suchst.
Strukturstarker Mittelzehrer: Gelbgrünes Leuchten für sonnige Gartenbeete.
Nach aktuellen Daten liegt der ökologische Wert dieser Art vor allem in ihrer Symbiose mit dem Boden. Sie nutzt die AM Mykorrhiza (Arbuskuläre Mykorrhizapilze), eine Gemeinschaft zwischen Pilzwurzeln und Pflanze, die den Nährstoffkreislauf im Gartenboden verbessert. Ihre Blütezeit im Mai und Juni füllt eine wichtige Zeitspanne im Gartenjahr aus. Als etablierter Neophyt (eine nach 1492 bei uns heimisch gewordene Art) fügt sie sich nahtlos in die hiesige Gartenökultur ein. Da sie mäßig feuchte Standorte bevorzugt, trägt sie zur Stabilisierung des Mikroklimas in sonnigen Staudenbeeten bei.
Die Weidenblatt-Wolfsmilch ist nicht kindersicher. Wie alle Wolfsmilchgewächse enthält sie einen weißen Milchsaft, der bei Kontakt mit der Haut oder den Augen starke Reizungen hervorrufen kann. Achte darauf, sie außerhalb der Reichweite von spielenden Kindern zu pflanzen und trage bei der Gartenarbeit stets Handschuhe.
Licht
Sonne
Feuchtigkeit
Frisch (Mäßig feucht)
Boden
Mittelzehrer (Normaler Boden)
Blütezeit
Mai – Jun
Bodenreaktion
Basisch / Kalkhold
Bioregion
Continental
Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
0.47 m
Damit die Weidenblatt-Wolfsmilch gut gedeiht, solltest du folgende Punkte beachten:
Standort: Wähle einen Platz in der vollen Sonne.
Boden: Sie bevorzugt frische (mäßig feuchte) Bedingungen in einem normalen Gartenboden ohne Staunässe.
Nährstoffe: Als Mittelzehrer benötigt sie keine starken Düngergaben; herkömmlicher Kompost im Frühjahr reicht völlig aus.
Pflanzzeit: Setze sie idealerweise von März bis Mai oder im Herbst zwischen September und November in die Erde.
Pflege: Trage beim Rückschnitt immer Handschuhe, da der Milchsaft die Haut reizen kann.
Vermehrung: Eine Teilung des Stocks ist im Frühjahr oder Herbst problemlos möglich.
Kombination: Eine gute Partnerin ist der Wiesen-Salbei (Salvia pratensis). Beide teilen ähnliche Ansprüche an Sonne und Bodenfeuchte und ergänzen sich durch den Kontrast zwischen gelbgrünen und violetten Blütenfarben hervorragend.
Die Weidenblatt-Wolfsmilch gehört zur Familie der Wolfsmilchgewächse (Euphorbiaceae). Ihr natürliches Verbreitungsgebiet erstreckt sich über Teile Mittel- und Osteuropas, wobei sie in Deutschland und Österreich fest etabliert ist. Typisch für die Gattung ist der weiße Milchsaft in den Stängeln und die besondere Blütenform, die Cyathien (becherförmige Scheinstände) genannt wird. Sie wächst bevorzugt an sonnigen Standorten und erreicht eine moderate Wuchshöhe, die sie ideal für die Beetmitte macht.
•FloraWeb / BfN
•EIVE 1.0 — Dengler et al. (2023), DOI: 10.3897/VCS.98324 (CC BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•Global Spectrum — Díaz et al. (2016), DOI: 10.1038/nature16489 (CC BY)
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