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Euphydryas maturna
Auch bekannt als: Eschen-Scheckenfalter, Kleiner Maivogel, Maivogel
Die redaktionellen Texte dieses Profils wurden mithilfe von KI auf Grundlage der unten genannten wissenschaftlichen Daten und Quellen erstellt.
Du erkennst den Kleinen Maivogel (Euphydryas maturna) an seinem orange-braunen Schachbrettmuster mit den hellen, cremeweißen Fleckenreihen und einer Spannweite von etwa 35 bis 42 Millimetern. Auffällig ist sein eher langsamer, flatternder Flug in der Nähe von lichten Waldrändern. Dieser seltene Falter bringt nur eine Generation pro Jahr (univoltin, nur eine Generation bildend) hervor. Seine Eier legt er in Gruppen auf die Blattunterseiten der Gewöhnlichen Esche (Fraxinus excelsior) ab. Im Frühling suchen die Falter Nektar an heimischen Gehölzen wie dem Weißdorn (Crataegus) oder dem Roten Hartriegel (Cornus sanguinea). Die Raupen ernähren sich zunächst gemeinschaftlich von Eschenblättern und später auch von Sträuchern wie dem Gewöhnlichen Schneeball (Viburnum opulus). Das Tier überwintert im Raupenstadium in der schützenden Bodenstreu (Schicht aus herabgefallenen Blättern). Um diese Art zu fördern, solltest du auf Pestizide verzichten und heimische Gehölze sowie Eschen in Waldnähe erhalten. In deinem Garten kannst du ihr helfen, indem du das Herbstlaub unter Sträuchern als wichtiges Winterquartier liegen lässt.
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Diese Art ist nach der FFH-Richtlinie (Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie) streng geschützt; ein Anfassen oder Stören der Tiere ist verboten. Der Kleine Maivogel ist für Menschen völlig harmlos und besitzt keinen Stachel. Ein Vorkommen im Garten ist eine absolute Seltenheit.
Körper
Flügelspannweite
3.925 cm
Ernährung & Verhalten
Nahrung
polyphagous
Generationen pro Jahr
flexible
Überwinterung
Larve / Puppe
Der Kleine Maivogel (Euphydryas maturna) ist ein Schmetterling aus der Familie der Edelfalter (Nymphalidae). Die Art ist in der Region Deutschland, Österreich und Schweiz extrem selten und bewohnt bevorzugt lichte, feuchte Laubmischwälder. Seine Raupen entwickeln sich an der Gewöhnlichen Esche (Fraxinus excelsior), während die Falter im Frühsommer fliegen. Man erkennt ihn an der markanten Scheckung der Flügel, die aus einem Wechsel von orange-roten, braunen und gelblich-weißen Feldern besteht.
•TraitCH — CC BY 4.0TraitCH 2.0 contributors; imported as source-preserving NaturKompass taxon evidence.
•Neff et al. (2025) — Swiss Moth Traits, DOI: 10.5281/zenodo.14506883 (CC BY)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•Seifert & Fiedler (2023) — Macroecological patterns in European butterflies unveil strong interrelations between larval diet breadth, latitudinal range size, and voltinism [Dataset]. Dryad, DOI: 10.5061/dryad.9zw3r22mp (CC0)
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Stand: 30.01.2026. Korrekturen können über das Feedback-Formular gemeldet werden.