Bild folgtKI-generierte IllustrationEupithecia pyreneata
An seiner ausgesprochen geringen Größe lässt sich (*Eupithecia pyreneata*) sofort erkennen. Dieser kleine Nachtfalter wiegt nur etwa 0,0026 Gramm und gehört damit zu den zierlichsten Gästen in deinem Garten. Typisch für diesen Vertreter der Spanner (Geometridae) ist die flache Flügelhaltung bei der Rast an Wänden oder Blättern. Da das Tier monophag (auf eine einzige Futterpflanze spezialisiert) ist, lebt es sehr standorttreu in der Nähe seiner Wirtspflanze. Die Falter sind in der Zeit von April bis September aktiv und bevorzugen als psychrophile (kälteliebende) Art eher gemäßigte Temperaturen. Im Sommer entwickeln sich die Raupen, die sich ausschließlich von ihrer speziellen Futterquelle ernähren. Gegen Ende der warmen Jahreszeit suchen die Larven den Boden auf, um sich zu verpuppen. Die Überwinterung erfolgt als Puppe (Ruhestadium zwischen Raupe und Falter), die frostgeschützt in der Erde liegt. Du kannst diesen heimischen Schmetterling fördern, indem du deinen Garten naturnah gestaltest und auf chemische Spritzmittel verzichtest. Besonders in der Schweiz lässt sich dieser winzige Bewohner mit etwas Geduld beobachten. Achte darauf, den Boden in Pflanzbereichen über den Winter ungestört zu lassen, um die Puppen zu schützen. So leistest du einen wertvollen Beitrag zum Erhalt der Artenvielfalt.
Dieser Falter ist völlig harmlos und ein gern gesehener Gast in jedem naturnahen Garten. Er besitzt keine Mechanismen, um Menschen zu stechen oder zu beißen. Da er auf eine spezielle Pflanze angewiesen ist, stellt er keine Gefahr für deine restlichen Zierpflanzen oder Gemüsekulturen dar.
(*Eupithecia pyreneata*) ist ein Nachtfalter aus der Familie der Spanner (Geometridae) innerhalb der Ordnung der Schmetterlinge. In der Region Deutschland, Österreich und der Schweiz gilt die Art als heimisch, wobei die vorliegenden Daten auf ein Vorkommen in der Schweiz hinweisen. Die Lebensweise ist monophag (auf eine einzige Pflanzenart spezialisiert), was den Falter eng an spezifische Standorte bindet. Für Laien ist die Bestimmung aufgrund der geringen Körpergröße und der Ähnlichkeit zu anderen Arten der Gattung oft nur schwer möglich.
Körpergröße
small
Nahrung
monophagous
Überwinterung
pupa
Temperatur
cold
•Neff et al. (2025) — Swiss Moth Traits, DOI: 10.5281/zenodo.14506883 (CC BY)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•GBIF Occurrence Database (CC BY 4.0 / CC0)
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