Bild folgtKI-generierte IllustrationEupithecia subfuscata
Auch bekannt als: Hochstaudenflur-Blütenspanner
An ihrer zierlichen Gestalt und der unauffälligen, graubraunen Marmorierung lässt sich Eupithecia subfuscata sofort erkennen. Dieser kleine Nachtfalter wiegt nur etwa 0,003 Gramm und gehört zur Familie der Spanner (Geometridae). In Deinem Garten ist er meist in einer Generation pro Jahr vertreten, die ab April aktiv wird. Die Weibchen legen ihre Eier bevorzugt an die Blütenknospen heimischer Wildpflanzen ab. Da die Raupen polyphag (viele verschiedene Pflanzen als Nahrung nutzend) sind, findest Du sie an einer Vielzahl von Gewächsen, wie der Gemeinen Schafgarbe (Achillea millefolium) oder dem Wald-Greiskraut (Senecio sylvaticus). Während die Falter im Sommer Nektar an Pflanzen wie dem Gewöhnlichen Wasserdost (Eupatorium cannabinum) saugen, bereiten sich die Larven im Spätsommer auf die Überwinterung vor. Sie verpuppen sich in der obersten Bodenschicht oder in der Laubstreu. Um diese Art zu unterstützen, solltest Du Beete im Herbst nicht komplett abräumen und auf chemische Pflanzenschutzmittel verzichten, damit die Puppen (das Ruhestadium vor dem Schlüpfen) ungestört im Boden überdauern können.
Dieser Falter ist völlig harmlos und ein gern gesehener Gartenbesucher. Er besitzt weder Stachel noch giftige Härchen und stellt keine Gefahr für Menschen, Haustiere oder Nutzpflanzen dar. Da er keine Massenvermehrungen bildet, ist er im Garten absolut unbedenklich.
Eupithecia subfuscata ist ein Vertreter der Ordnung der Schmetterlinge (Lepidoptera) innerhalb der Familie der Spanner (Geometridae). Die Art ist in Mitteleuropa weit verbreitet und gilt als kältetolerant (an niedrige Temperaturen angepasst), was ihre Aktivität bereits im zeitigen Frühjahr erklärt. Mit einer Spannweite von etwa 17 bis 21 Millimetern zählt sie zu den kleineren Nachtfaltern. Ihre Lebensweise ist eng an strukturreiche Landschaften und naturnahe Gärten gebunden, wo sie als Bestäuber eine wichtige ökologische Rolle übernimmt.
Körpergröße
small
Nahrung
polyphagous
Überwinterung
pupa
Temperatur
cold
•Neff et al. (2025) — Swiss Moth Traits, DOI: 10.5281/zenodo.14506883 (CC BY)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•GBIF Occurrence Database (CC BY 4.0 / CC0)
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