Bild folgtKI-generierte IllustrationEupithecia tantillaria
Auch bekannt als: Fichten-Blütenspanner, Nadelgehölz-Blütenspanner
An seiner zierlichen Gestalt und der unauffälligen, graubraunen Musterung lässt sich der Nadelholz-Blütenspanner (Eupithecia tantillaria) im Garten sofort erkennen. Dieser kleine Nachtfalter gehört zur Familie der Spanner (Geometridae) und wiegt mit weniger als 0,003 Gramm kaum mehr als ein Wassertropfen. Da er oligophag (auf wenige Futterpflanzen spezialisiert) ist, findest du ihn vor allem dort, wo heimische Nadelbäume wachsen. Die Weibchen legen ihre Eier im Frühjahr einzeln an die Nadeln ihrer Wirtspflanzen ab. Die Raupen ernähren sich bevorzugt von der Gemeinen Fichte (Picea abies), der Weiß-Tanne (Abies alba) oder der Europäischen Lärche (Larix decidua). Den Sommer über entwickeln sich die Larven im Schutz der Zweige, bevor sie sich im Spätsommer verpuppen. Der Falter überwintert als Puppe (Ruhestadium der Verwandlung) am Boden oder in der Streuschicht unter den Bäumen. Um diesen nützlichen Bewohner zu fördern, solltest du auf chemische Spritzmittel verzichten und herabgefallene Nadeln unter den Bäumen liegen lassen. So ermöglichst du der Art einen sicheren Platz für die Winterruhe.
Dieser kleine Falter ist für den Menschen völlig harmlos; er besitzt weder einen Stachel noch kann er beißen. Da er keine nennenswerten Schäden an Gartenpflanzen anrichtet, ist er ein unbedenklicher Gast. Du kannst ihn ruhig beobachten, solltest ihn aber wegen seiner Empfindlichkeit nicht berühren.
Der Nadelholz-Blütenspanner ist ein Vertreter der artenreichen Familie der Spanner (Geometridae) innerhalb der Schmetterlinge. In Mitteleuropa ist die Art weit verbreitet, wobei allein in der Schweiz über tausend Beobachtungen dokumentiert sind. Er besiedelt bevorzugt kühle Standorte und ist an ein Leben in Nadelmischwäldern sowie naturnahen Gärten angepasst. Mit seiner geringen Körpermasse von etwa 0,003 Gramm gehört er zu den kleinsten heimischen Nachtfaltern.
Körpergröße
small
Nahrung
oligophagous
Überwinterung
pupa
Temperatur
cold
•Neff et al. (2025) — Swiss Moth Traits, DOI: 10.5281/zenodo.14506883 (CC BY)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•GBIF Occurrence Database (CC BY 4.0 / CC0)
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