Bild folgtKI-generierte IllustrationEuxoa aquilina
Auch bekannt als: Getreideeule
Typisch fuer diesen Nachtfalter (Euxoa aquilina) ist sein kraeftiger Koerperbau und die unauffaellige, erdfarbene Fluegelzeichnung, die ihm eine hervorragende Tarnung verleiht. Mit einer Koerpermasse von etwa 0,04 Gramm zaehlt dieser Eulenfalter (Noctuidae) zu den groesseren Vertretern seiner Gattung. Pro Jahr entwickelt sich lediglich eine Generation. Im Fruehling, also jetzt im Maerz, sind die Larven (Raupen) bereits aktiv und fressen an den Wurzelhaelsen von heimischem Spitzwegerich (Plantago lanceolata) oder Loewenzahn (Taraxacum officinale). Die erwachsenen Falter sind von Mai bis September aktiv und suchen nachts nach Nektar. Da die Art polyphag (nicht auf eine einzelne Futterpflanze spezialisiert) ist, koennen die Larven an einer Vielzahl von Wildkraeutern ueberleben. Den Winter verbringt das Tier als Larve (Raupe) geschuetzt im Boden oder unter Falllaub. Du kannst diesen Gartenbewohner foerdern, indem du auf das Umgraben verzichtest und naturnahe Ecken mit heimischen Wildkraeutern dultest.
Dieser Nachtfalter (Euxoa aquilina) ist fuer dich und deinen Garten voellig harmlos. Er sticht nicht, beisst nicht und ist ein wertvoller Bestandteil der Nahrungskette, etwa fuer Fledermaeuse. Du kannst ihn bedenkenlos beobachten und dich an seiner Anwesenheit erfreuen.
Dieser Nachtfalter gehoert zur Familie der Eulenfalter (Noctuidae) innerhalb der Ordnung der Schmetterlinge (Lepidoptera). In der Region ist die Art vor allem in der Schweiz nachgewiesen, wobei dort zwischen 1979 und 2011 insgesamt 41 Beobachtungen registriert wurden. Euxoa aquilina besiedelt gemaessigte Temperaturnischen (intermediate) und ist in ihrer Lebensweise polyphag (sich von vielen Pflanzenarten ernaehrend). Die Falter sind durch ihre braungraue Faerbung perfekt an den Boden angepasst und nachts aktiv.
Körpergröße
large
Nahrung
polyphagous
Überwinterung
larva
Temperatur
intermediate
•Neff et al. (2025) — Swiss Moth Traits, DOI: 10.5281/zenodo.14506883 (CC BY)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•GBIF Occurrence Database (CC BY 4.0 / CC0)
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