Bild folgtKI-generierte IllustrationEuxoa cos
Typisch für Euxoa cos ist ihre für Eulenfalter (Noctuidae) stattliche Erscheinung mit einer Körpermasse von etwa 0,04 Gramm. Du findest diesen Nachtfalter vor allem in warmen Gartenlagen, wo er pro Jahr eine Generation hervorbringt. Die Weibchen legen ihre Eier bevorzugt in lockeren, sonnenbeschienenen Boden ab, da die Raupen polyphag (an vielen verschiedenen Pflanzen fressend) leben und sich von Wurzeln oder bodennahen Trieben ernähren. Im zeitigen Frühjahr ab März werden die überwinterten Larven aktiv und fressen an heimischen Wildkräutern wie dem Kleinen Wiesenknopf (Sanguisorba minor). Ab Mai schlüpfen die ersten Falter und suchen im Sommer nach Nektar an Pflanzen wie der Berg-Flockenblume (Centaurea montana) oder dem Arznei-Thymian (Thymus pulegioides). Die Überwinterung erfolgt als Larve (Raupe), die in einer Kältestarre (Zustand reduzierter Stoffwechselaktivität) geschützt unter Falllaub oder in Erdlöchern die Frostperiode überdauert. Du kannst diese seltene Art gezielt fördern, indem du auf das Umgraben trockener Gartenbereiche verzichtest und offene Bodenstellen als Eiablageplätze belässt. Ein naturnaher Garten mit heimischen Wildblumen bietet der Art die nötige Ruhe und Nahrung.
Dieser Nachtfalter ist völlig harmlos und ein gern gesehener Gast im naturnahen Garten. Er besitzt keinen Stachel und kann weder beißen noch stechen. Da die Art regional sehr selten ist, solltest du gefundene Raupen oder Falter nicht stören oder umsiedeln, sondern ihren Lebensraum unangetastet lassen.
Euxoa cos gehört zur Familie der Eulenfalter (Noctuidae) und ist eine spezialisierte Art warmer Standorte. In Mitteleuropa ist sie als heimisch eingestuft, wobei sie in der Schweiz mit bisher nur 9 dokumentierten Beobachtungen als sehr selten gilt. Die Falter sind dämmerungs- und nachtaktiv und weisen die für die Gattung Euxoa typische, meist unauffällige Tarnzeichnung auf. Als polyphage Art (Lebewesen, das viele verschiedene Pflanzenarten als Nahrung nutzt) besiedelt sie bevorzugt offene, magere Lebensräume, in denen ihre Raupen im Boden leben können.
Körpergröße
large
Nahrung
polyphagous
Überwinterung
larva
Temperatur
warm
•Neff et al. (2025) — Swiss Moth Traits, DOI: 10.5281/zenodo.14506883 (CC BY)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•GBIF Occurrence Database (CC BY 4.0 / CC0)
Alle Daten sind CC BY 4.0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →