Bild folgtKI-generierte IllustrationFabriciana elisa
An der leuchtend orangefarbenen Fluegeloberseite mit dem charakteristischen Muster aus schwarzen Punkten laesst sich der Korsische Perlmuttfalter (Fabriciana elisa) sofort erkennen. Als Biologe muss ich dich jedoch darauf hinweisen, dass dieser schoene Edelfalter (Nymphalidae) eine Besonderheit darstellt: Er ist endemisch (nur in einem begrenzten Gebiet vorkommend) und lebt ausschliesslich auf den Inseln Korsika und Sardinien. In deinem Garten in Deutschland, Oesterreich oder der Schweiz wirst du ihn daher nicht antreffen. Dort entwickelt er lediglich eine Generation pro Jahr. Die Weibchen legen ihre Eier an Veilchen (Viola) ab, welche die einzige Nahrung der Raupen darstellen. Im Sommer besuchen die Falter gerne Nektarquellen wie heimische Disteln (Cirsium) oder Flockenblumen (Centaurea). Die Überwinterung erfolgt als junge Larve in der Bodenstreu, geschuetzt durch abgestorbene Pflanzenteile. Da er hier nicht heimisch ist, kannst du ihn nicht direkt im eigenen Garten foerdern. Du kannst jedoch allgemein Schmetterlinge unterstuetzen, indem du heimische Veilchen pflanzt und auf Insektizide (Insektenbekaempfungsmittel) verzichtest.
Dieser Falter ist fuer den Menschen voellig harmlos und ein gern gesehener, wenn auch seltener Anblick im Urlaub. Er besitzt keinen Stachel und beisst nicht. Aufgrund seines sehr begrenzten Verbreitungsgebiets ist er eine geschuetzte Art, die in ihrem natuerlichen Lebensraum nicht gestoert werden darf.
Der Korsische Perlmuttfalter (Fabriciana elisa) ist ein Vertreter der Familie der Edelfalter (Nymphalidae). Er ist ein Endemit der Mittelmeerinseln Korsika und Sardinien, was bedeutet, dass er weltweit nur dort natuerlich vorkommt. Er besiedelt dort lichte Waelder, sonnige Haenge und die typische Macchia (mediterranes Buschland) bis in Hoehenlagen von 2000 Metern. Mit einer Fluegelspannweite von etwa 45 bis 55 Millimetern ist er mittelgross und zeichnet sich durch silbrig glaenzende Perlmuttflecken auf der Fluegelunterseite aus.
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
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