Bild folgtKI-generierte IllustrationFestuca glauca
Auch bekannt als: Festuca glauca
Du erkennst den Blauschwingel (Festuca glauca) sofort an seinen markanten, blau-grau gefärbten Blattbüscheln, die wie kleine Igel in deinem Beet thronen. Die schmalen, nadelartigen Halme bilden dichte, halbkugelige Polster, die das ganze Jahr über ihre Farbe behalten. Da er an karge Standorte angepasst ist, hilft er dir, schwierige, sonnige Stellen ökologisch sinnvoll zu gestalten. Wenn du eine robuste Pflanze suchst, die Struktur liefert und perfekt in eine alpine Pflanzengemeinschaft passt, ist dieser Schwingel die ideale Wahl.
Blaues Wunder für karge Plätze: Ein heimisches Juwel für trockene Gärten.
Da für diese Art aktuell keine spezifischen Bestäubungsdaten in unserer Datenbank vorliegen, steht ihr ökologischer Wert vor allem in der Funktion als Strukturbildner im Vordergrund. Als heimische Pflanze der österreichischen Flora ist der Blauschwingel ein natürlicher Bestandteil von Trockenbiotopen. Diese Lebensräume sind essenziell für die regionale Artenvielfalt, da sie spezialisierten Tierarten einen Rückzugsraum bieten. Die immergrünen Polster dienen zudem als wichtiges Überwinterungsquartier für kleine Bodenlebewesen und Insekten, die im dichten Halmgewirr Schutz vor Frost suchen.
Licht
—
Feuchtigkeit
—
Boden
—
Blütezeit
Okt – Okt
Wuchsform
Gras
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
0.39 m
Standort: Wähle einen vollsonnigen Platz, der warm und trocken ist.
Boden: Die Erde sollte mager, durchlässig und eher sandig oder kiesig sein; Staunässe (stehendes Wasser) verträgt die Pflanze nicht.
Pflanzzeit: Setze das Gras am besten von März bis Mai oder im Herbst zwischen September und November, solange der Boden frostfrei ist.
Pflege: Ein Rückschnitt ist nicht notwendig. Kämme im zeitigen Frühjahr lediglich abgestorbene Halme mit den Händen oder einer kleinen Harke aus.
Vermehrung: Du kannst die Horste (Pflanzenpolster) alle paar Jahre im Frühling teilen, um die Vitalität zu erhalten.
Wässern: Nur bei extrem lang anhaltender Trockenheit gießen, ansonsten versorgt sich die Pflanze selbst.
Kombinationsempfehlung: Ein hervorragender Partner ist der Arznei-Thymian (Thymus pulegioides). Beide Arten teilen sich in der Natur denselben Lebensraum auf trockenen Magerstandorten und ergänzen sich optisch sowie ökologisch hervorragend.
Der Blauschwingel (Festuca glauca) gehört zur Familie der Süßgräser (Poaceae) und zur Ordnung der Süßgrasartigen (Poales). Er ist in Europa beheimatet und kommt in der Region insbesondere in den trockenen Gebieten Österreichs natürlich vor. Sein typischer Lebensraum sind Felsfluren und Xerothermrasen (trockene, warme Magerwiesen). Morphologisch auffällig ist die dicke Wachsschicht auf den Blättern, die für die bläuliche Färbung sorgt und die Pflanze vor starker Sonneneinstrahlung und Austrocknung schützt.
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•Global Spectrum — Díaz et al. (2016), DOI: 10.1038/nature16489 (CC BY)
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