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Festuca glauca
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Auch bekannt als: Festuca glauca
Gebietsfremde Art (Neophyt)
Diese Pflanze ist in Mitteleuropa nicht heimisch. Sie wurde nach 1492 eingeführt und hat sich in der freien Landschaft etabliert. Dokumentierte Interaktionen mit heimischer Fauna sind unten aufgeführt — sie ersetzen jedoch nicht den ökologischen Wert heimischer Pflanzen.
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Arten
interagieren
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Interaktionen
dokumentiert
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Wirtsbeziehungen
Arten
Typisch fuer den Blauschwingel (Festuca glauca) sind die kompakten, igelfoermigen Horste (dicht wachsende Grasbueschel), die durch ihre intensive silbrig-blaue Farbe sofort auffallen. In Deinem Naturgarten ist dieses Gras ein wichtiger Strukturgeber fuer extrem sonnige und trockene Stellen, an denen viele andere Pflanzen aufgeben. Da es auch im Winter sein Laub behaelt, bietet es ganzjaehrig Schutz fuer Kleinstlebewesen im Bodenbereich. Auch wenn fuer diese Art aktuell keine spezifischen Daten zu Bestaeubern vorliegen, unterstuetzt sie das Mikroklima in Steingartenanlagen. Wenn Du eine robuste Pflanze fuer karge Ecken suchst, liegst Du hier genau richtig.
Silberblauer Strukturgeber: Exakt 0,39 m pure Robustheit fuer sonnige Plaetze.
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In der Gartenkultur dient der Blauschwingel vor allem als Bodenfestiger und bietet durch seine dichten Horste wichtige Versteckmoeglichkeiten fuer bodenbewohnende Insekten. Nach aktuellen Bestaeubungsdaten liegen fuer diese spezifische Art keine direkten Beziehungen zu Wildbienen oder Faltern vor, doch Gräser sind generell wichtige Bestandteile naturnaher Lebensraeume. Die Bluete im Oktober bietet zu einer sehr spaeten Jahreszeit Struktur im Garten. Die Samen koennten im Spaetherbst theoretisch als kleine Nahrungsergaenzung fuer Voegel dienen. Durch die hohe Trockenheitsresistenz hilft die Pflanze, den Boden vor Erosion und Austrocknung zu schuetzen.
Der Blauschwingel ist als kindersicher eingestuft und voellig ungiftig. Es besteht keine nennenswerte Verwechslungsgefahr mit giftigen Pflanzen in Deinem Garten. Da er keine scharfen Kanten besitzt, koennen auch Haustiere und Kinder bedenkenlos in der Naehe der Pflanze spielen.
Licht
—
Feuchtigkeit
—
Boden
—
Blütezeit
Okt – Okt
Wuchsform
Gras
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
0,387 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Der Blauschwingel gehoert zur Familie der Suessgraeser (Poaceae) und ist in Europa vor allem auf Xerothermrasen (trockene, warme Magerwiesen) sowie an felsigen Haengen heimisch. Die Pflanze waechst rein krautig und ist nicht verholzt. Mit einer Wuchshoehe von exakt 0.39 m bleibt sie angenehm niedrig und bildet halbkugelige Polster. Obwohl die Datenbank den Blatttyp als breitblaettrig ausweist, ist die Wuchsform typisch fuer ein Gras, das sich perfekt an wasserarme Standorte angepasst hat.
•TraitCH — CC BY 4.0TraitCH 2.0 contributors; imported as source-preserving NaturKompass taxon evidence.
•Interaktionsdaten via GloBI (CC-BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Checklist Alien Plants Belgium — Verloove F (2023), Botanic Garden Meise (CC BY 4.0)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
Alle Daten sind CC BY 4.0, CC0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →
Stand: 05.02.2026. Korrekturen können über das Feedback-Formular gemeldet werden.