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Festuca maritima
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Auch bekannt als: Festuca maritima
Schon von weitem fällt der Strand-Schwingel (Festuca maritima) durch seine feinen, borstigen Halme und den dichten, horstigen Wuchs auf. Da es sehr robust gegenüber Hitze ist, bietet es auch in heißen Sommern einen stabilen Lebensraum für die Bodenfauna. Auch wenn spezielle Bestäubungsdaten für diese seltene Art noch lückenhaft sind, bereichert sie die Vielfalt deiner Pflanzenwelt als spezialisierter Nischenbesetzer enorm. Wenn du eine Vorliebe für natürliche Trockenbiotope hast, machst du mit diesem Spezialisten in deinem Garten alles richtig.
Robuster Überlebenskünstler aus Österreich – ideal für trockene Naturgärten.
Als heimische Grasart trägt der Strand-Schwingel zur Bodenstabilität in sonnigen Gartenbereichen bei. Die dichten Blattbüschel dienen zahlreichen wirbellosen Tieren als geschützter Rückzugsort und Überwinterungsquartier am Boden. In der kalten Jahreszeit sind die stehengelassenen Samenstände eine natürliche Energiequelle für körnerfressende Singvögel, die im Winter oft nur schwer Nahrung finden. Da die Art an extreme Standorte angepasst ist, fördert sie die Ansiedlung spezialisierter Lebewesen, die auf lückige Vegetationsstrukturen angewiesen sind. So leistet jedes Exemplar einen wertvollen Beitrag zur kleinräumigen Vernetzung von Biotopen.
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Der Strand-Schwingel (Festuca maritima) gehört zur Familie der Süßgräser (Poaceae). Sein natürliches Verbreitungsgebiet umfasst in unserer Region primär Österreich, wo er an salzhaltigen Binnenstandorten oder auf sandigen Magerrasen (nährstoffarme, trockene Wiesen) zu finden ist. Die Pflanze zeichnet sich durch einen kompakten, horstbildenden Wuchs aus, bei dem sie dichte Büschel bildet, ohne unterirdische Ausläufer zu treiben. Die schmalen Blätter sind oft eingerollt, was eine typische Anpassung an die starke Verdunstung in windoffenen, sonnigen Lagen darstellt.
•TraitCH — CC BY 4.0TraitCH 2.0 contributors; imported as source-preserving NaturKompass taxon evidence.
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
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Stand: 05.02.2026. Korrekturen können über das Feedback-Formular gemeldet werden.