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Festuca vivipara
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Auch bekannt als: Festuca vivipara
Wer den Lebendgebärenden Schwingel (Festuca vivipara) einmal gesehen hat, vergisst ihn nicht: In seinen Ähren wachsen keine Samen, sondern direkt winzige, grüne Jungpflanzen heran. Diese botanische Besonderheit macht ihn zu einem faszinierenden Bewohner für deinen Garten, besonders in kühleren Lagen oder im Alpinum (Steingarten für Gebirgspflanzen). Da er dichte Horste (kompakte Pflanzenpolster) bildet, bietet er wertvollen Rückzugsraum für kleine Bodenbewohner wie Spinnen und Käfer. Auch wenn für diese Art keine spezifischen Daten zu Insektenbesuchen vorliegen, bereichert sie die Vielfalt durch ihre einzigartige Vermehrungsstrategie. Du kannst mit diesem Gras eine echte Rarität in dein grünes Reich holen.
Botanisches Wunder: Dieses Gras bringt fertige Jungpflanzen statt Samen hervor.
Nach aktuellem Datenstand liegen keine spezifischen Bestäubungsdaten für den Lebendgebärenden Schwingel vor. Dennoch erfüllt das Gras als heimische Art eine wichtige ökologische Funktion als Strukturgeber im Naturgarten. Die dichten Blattbüschel bieten kleinen Nützlingen Schutz vor Witterung und Fressfeinden. Da die Pflanze lebende Ableger statt Samen produziert, weicht sie vom typischen Kreislauf anderer Gräser ab und bietet ein spezialisiertes Mikroklima innerhalb ihrer Horste (Pflanzenpolster). In naturnahen Gärten fördert sie die Bodenstabilität an hangigen oder steinigen Standorten.
Licht
—
Feuchtigkeit
—
Boden
—
Blütezeit
Jun – Aug
Wuchsform
Gras
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
0,127 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Der Lebendgebärende Schwingel (Festuca vivipara) gehört zur Familie der Süßgräser (Poaceae). Er ist in Österreich heimisch und besiedelt dort vor allem lückige Rasen und steinige Flächen in höheren Gebirgslagen. Das auffälligste Merkmal ist die Viviparie (Lebendgeburt), bei der sich die Blüten zu bewurzelungsfähigen Tochterpflänzchen entwickeln. Diese morphologische Anpassung ermöglicht es der Pflanze, sich auch in kurzen, kühlen Sommern sicher zu vermehren, in denen Samen oft nicht ausreifen würden.
•TraitCH — CC BY 4.0TraitCH 2.0 contributors; imported as source-preserving NaturKompass taxon evidence.
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
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Stand: 05.02.2026. Korrekturen können über das Feedback-Formular gemeldet werden.