Bild folgtKI-generierte IllustrationFilicites lonchiticus
Schon von weitem fällt Filicites lonchiticus (Filicites lonchiticus) durch seine fossilen, farnartigen Blattabdrücke im Gestein auf. Da die Art längst ausgestorben ist, bietet sie keinen Nektar oder Pollen für heutige Wildbienen oder Schmetterlinge an. In deinem Naturgarten dient sie jedoch als faszinierendes geologisches Element, das die jahrmillionenalte Geschichte unserer Flora greifbar macht. Hol dir dieses Stück Erdgeschichte als besonderen Blickfang in dein Gartenbeet.
300 Millionen Jahre Erdgeschichte: Ein fossiler Gast für deinen Steingarten.
Nach aktuellen Bestäubungsdaten liegen für diese fossile Art keine Wechselbeziehungen zu heute lebenden Tieren vor. Da Filicites lonchiticus (Filicites lonchiticus) bereits vor Jahrmillionen ausgestorben ist, produziert sie weder Nektar noch Pollen für heutige Wildbienen oder Schmetterlinge. Auch eine Relevanz als Raupenfutterpflanze für moderne Falter existiert nicht. Da die Pflanze keine Samen bildet, entfällt ihre Funktion als Winternahrung für Vögel. Das Fossil dient in deinem Garten ausschließlich als mineralisches Strukturelement. Es bietet keine ökologische Unterstützung für die heutige Fauna, bereichert den Garten aber als kulturhistorisches Objekt.
Die Datenbank stuft Filicites lonchiticus (Filicites lonchiticus) als nicht kindersicher ein. Dies liegt an den oft scharfkantigen Gesteinsplatten, in denen die Fossilien eingebettet sind, sowie an dem hohen Gewicht schwerer Steinbrocken. Achte auf eine stabile, kippsichere Lagerung und platziere das Fundstück außerhalb von Bereichen, in denen Kinder wild spielen oder klettern.
Licht
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Feuchtigkeit
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Boden
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Blütezeit
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Da es sich um eine Versteinerung handelt, erfolgt die Platzierung idealerweise im Frühjahr oder Herbst.
Die beste Zeit für das Vorbereiten des Platzes ist von März bis Mai oder September bis Ende November, solange der Boden offen ist.
Wähle einen Standort im Steingarten, der das Fossil vor starker Verwitterung durch sauren Regen schützt.
Der Boden unter der Steinplatte sollte fest verdichtet sein, damit das schwere Exponat mit der Zeit nicht einsinkt.
Eine Drainage (Wasserabführung) aus Kies verhindert, dass Staunässe das Gestein bei Frost sprengt.
Die Pflege beschränkt sich auf das vorsichtige Entfernen von Laub oder Verschmutzungen mit einer weichen Bürste.
Eine Vermehrung ist bei diesem erdgeschichtlichen Fundstück naturgemäß nicht möglich.
Achte darauf, das Fossil im Winter gegebenenfalls abzudecken, falls das Trägergestein porös ist.
Gute Partnerin: Der Wurmfarn (Dryopteris filix-mas) ist eine ideale Ergänzung, da beide ähnliche Wuchsformen zeigen.
Diese Kombination verdeutlicht die Beständigkeit der Farngestalt über Jahrmillionen hinweg.
Filicites lonchiticus (Filicites lonchiticus) ist ein fossiles Taxon (biologische Gruppe), das den Samenfarnen (Pteridospermatophyta) zugerechnet wird. Die Funde in der Region Österreich (Austria) stammen aus Ablagerungen des Oberkarbons und zeugen von einstigen Sumpflandschaften. Morphologisch zeichnet sich die Art durch wechselständige, schmal-lanzettliche Fiederchen (Blattabschnitte) aus, die meist eine deutliche Mittelader aufweisen. Da keine lebenden Exemplare existieren, ist die Einordnung in heutige Familien oder Gattungen nicht direkt möglich, weshalb sie oft in der Formgattung der Filicites geführt wird.
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
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