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Fissidens crassipes
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Auch bekannt als: Fissidens crassipes
An den charakteristischen, taschenartigen Blättern lässt sich das Dicknervige Taschenmoos (Fissidens crassipes) sofort erkennen. Du entdeckst dieses Moos meist direkt an der Wasserlinie auf Steinen, wo es dunkelgrüne, kräftige Polster bildet. Wenn du einen Bachlauf oder einen Teich mit Steinbegrenzung im Garten hast, kannst du mit diesem Moos echte Naturakzente setzen. Achte darauf, dass es immer ausreichend Feuchtigkeit bekommt, um seine Form zu behalten. Ein schöner Bewohner für deine Wasserstelle!
Der robuste grüne Teppich für deine Steine im Bachlauf oder Teich.
Nach aktuellen ökologischen Daten liegen keine spezifischen Informationen über die Bedeutung des Dicknervigen Taschenmooses (Fissidens crassipes) für Bestäuber wie Wildbienen oder Schmetterlinge vor. Da es sich um ein Moos handelt, produziert die Pflanze weder Nektar noch Pollen. Dennoch erfüllt sie eine wichtige Funktion im Gartenökosystem, indem sie Mikrohabitate (kleinste Lebensräume) für Kleinstlebewesen im Wasser schafft. Es dient zudem als biologischer Filter für Schwebstoffe im Wasser und trägt so zur Wasserqualität in deinem Gartenteich bei.
Das Dicknervige Taschenmoos (Fissidens crassipes) ist laut vorliegenden Daten nicht kindersicher. Du solltest daher in Gärten, in denen kleine Kinder spielen, Vorsicht walten lassen und den Zugang zu den Moospolstern am Wasser einschränken. Eine Verwechslungsgefahr mit giftigen Gefäßpflanzen besteht aufgrund des speziellen Standorts im Wasser jedoch kaum.
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Das Dicknervige Taschenmoos (Fissidens crassipes) benötigt einen Standort, der engen Kontakt zu Wasser bietet. Da keine spezifischen Ellenberg-Werte vorliegen, orientiere dich an seinem natürlichen Vorkommen: Es braucht dauerhafte Feuchtigkeit und bevorzugt kalkreiches Wasser.
Das Dicknervige Taschenmoos (Fissidens crassipes) gehört zur Ordnung der Laubmoose und ist in Österreich heimisch. Es besiedelt bevorzugt kalkhaltige Steine in der Spritzwasserzone oder direkt unter der Wasseroberfläche von Bächen und Flüssen. Morphologisch (die äußere Gestalt betreffend) zeichnet es sich durch eine sehr kräftige Blattrippe aus, die fast die gesamte Länge des Blattes durchzieht. Diese Moosart ist hervorragend an wechselnde Wasserstände angepasst und übersteht auch kurze Trockenphasen an schattigen Plätzen.
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
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Stand: 05.02.2026. Korrekturen können über das Feedback-Formular gemeldet werden.