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Fissidens dubius
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Auch bekannt als: Fissidens dubius
An den zierlichen, farnartigen Blättchen, die streng zweizeilig – also in zwei gegenüberliegenden Reihen – wie die Zinken eines Kammes angeordnet sind, lässt sich das Gekielte Spaltzahnmoos (Fissidens dubius) sofort erkennen. Es wächst in dichten, dunkelgrünen Polstern bevorzugt auf kalkhaltigem Untergrund. In deinem Naturgarten übernimmt dieses Moos eine wichtige Rolle als Wasserspeicher und schafft ein kühles Mikroklima für kleinste Bodenlebewesen. Auch wenn es keine Blüten für Bestäuber bietet, ist es ein wertvoller Baustein für die Strukturvielfalt auf Steinmauern oder im Schatten. Schau doch mal nach, ob du eine kalkreiche Nische für diesen winzigen Überlebenskünstler findest.
Der grüne Minifarn für schattige Kalksteine: Ein Meister der Feuchtigkeit.
Da dieses Moos keine Blüten im klassischen Sinne besitzt, fungiert es nicht als Nektarquelle für Fluginsekten. Seine ökologische Bedeutung liegt in der Bodenbefestigung und der Regulierung des Wasserhaushalts auf engstem Raum. Die dichten Polster bieten Schutz und Lebensraum für die sogenannte Mikrofauna (winzigste Bodenlebewesen), die eine wichtige Basis im Nahrungsnetz bilden. In der kalten Jahreszeit bleibt das Moos grün und bietet so einen strukturellen Schutz für überwinternde Kleinstlebewesen. Da keine spezifischen Bestäuberdaten vorliegen, konzentriert sich sein Wert auf die Erhöhung der Biodiversität durch spezialisierte Lebensraumnischen.
Bitte beachte, dass das Gekielte Spaltzahnmoos (Fissidens dubius) laut vorliegenden Daten als nicht kindersicher eingestuft wird. Auch wenn Moose selten direkt verzehrt werden, ist in Gärten mit kleinen Kindern Vorsicht geboten. Eine Verwechslung mit giftigen Blütenpflanzen ist aufgrund der moosartigen Wuchsform jedoch nahezu ausgeschlossen.
Licht
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Feuchtigkeit
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Boden
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Blütezeit
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Das Gekielte Spaltzahnmoos gehört zur Familie der Spaltzahnmoosgewächse (Fissidentaceae). In der Region ist es unter anderem in Österreich heimisch und besiedelt dort typischerweise basenreiche (kalkhaltige) Standorte wie Felsen, Mauern oder Erdböden in Wäldern. Charakteristisch ist der abgeflachte Wuchs, bei dem die Blätter exakt in einer Ebene stehen, was den Trieben ein federartiges Aussehen verleiht. Es bevorzugt schattige bis halbschattige Lagen mit einer beständigen Grundfeuchtigkeit.
•TraitCH — CC BY 4.0TraitCH 2.0 contributors; imported as source-preserving NaturKompass taxon evidence.
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
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Stand: 05.02.2026. Korrekturen können über das Feedback-Formular gemeldet werden.