Bild folgtKI-generierte IllustrationFontinalis antipyretica
Auch bekannt als: Quellmoos, Gemeines Brunnenmoos
Unverwechselbar ist das Gemeine Quellmoos (Fontinalis antipyretica) durch seine langen, flutenden Triebe, die im Wasser wie kräftige, dunkelgrüne Zöpfe wirken. Mit seinen dreizeilig angeordneten Blättern, die fast wie kleine Kiele geformt sind, stabilisiert es die Lebensgemeinschaft in deinem Gartenteich oder Bachlauf. Da es unter Wasser wächst, dient es vor allem als Rückzugsort für Kleinstlebewesen und als wichtiger Sauerstofflieferant. Es filtert Schwebstoffe aus dem Wasser und sorgt so für biologische Klarheit in deinem Garten. Wenn du ein natürliches Gewässer anlegen möchtest, ist dieses heimische Moos ein unverzichtbarer Partner für dich.
Grüner Sauerstoffgarant: Das größte heimische Moos für kristallklares Wasser.
In deinem Garten übernimmt das Gemeine Quellmoos die Rolle eines ökologischen Filters und Sauerstoffproduzenten unter der Wasseroberfläche. In den dichten Matten finden zahlreiche Wasserorganismen Schutz vor Fressfeinden. Da Moose keine Blüten bilden, liegen keine Bestäubungsdaten für Insekten vor; die Pflanze bietet jedoch wertvollen Lebensraum für die Larven vieler Wasserinsekten. Zudem dient das Moos verschiedenen heimischen Fischarten als wichtiges Laichsubstrat (Untergrund für die Eiablage). Durch die Aufnahme von Nährstoffen trägt es aktiv zur Verminderung von Algenwachstum bei und stabilisiert so das biologische Gleichgewicht im Teich.
Das Gemeine Quellmoos (Fontinalis antipyretica) wird als nicht kindersicher eingestuft. Auch wenn keine spezifischen Giftstoffe bekannt sind, sollte der Kontakt im Garten mit Bedacht erfolgen, insbesondere da die Pflanze in tiefen Wasserbereichen wächst. Eine Verwechslungsgefahr mit giftigen Arten besteht aufgrund der charakteristischen Moosstruktur unter Wasser praktisch nicht.
Licht
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Boden
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Standort: Das Moos benötigt dauerhaft Wasser, idealerweise in kühlen, sauerstoffreichen Teichen oder Bachläufen.
Licht: Es gedeiht am besten im Halbschatten oder an schattigen Plätzen innerhalb des Gewässers.
Boden: Ein spezielles Substrat ist nicht nötig, da es auf Steinen oder Totholz (abgestorbenem Holz) festwächst.
Pflanzzeit: Du kannst es im Frühjahr von März bis Mai oder im Herbst von September bis November einsetzen.
Pflanzung: Beschwere die Triebe anfangs mit einem Stein, damit sie am Grund bleiben, bis sie von selbst anhaften.
Pflege: Es ist sehr pflegeleicht; achte lediglich darauf, dass das Wasser nicht durch zu viel Dünger verunreinigt wird.
Vermehrung: Das Teilen der bemoosten Steine oder das Abtrennen von Triebstücken ist jederzeit problemlos möglich.
Da keine spezifischen Standortwerte aus Studien vorliegen, vertraue auf kühles, bewegtes Wasser.
Gute Partnerin: Die Bachbunge (Veronica beccabunga) - beide Arten schätzen kühle Wasserbedingungen und ergänzen sich optisch am Teichrand hervorragend.
Das Gemeine Quellmoos (Fontinalis antipyretica) gehört zur Gruppe der Laubmoose (Moose mit beblätterten Stämmchen) und ist in Österreich heimisch. Es besiedelt bevorzugt saubere, kühle Fließgewässer oder stehende Gewässer, wo es an Steinen oder Holz festgewachsen lebt. Die Pflanze bildet kräftige Polster, wobei die einzelnen Triebe eine beachtliche Länge von bis zu 50 Zentimetern erreichen können. Charakteristisch ist der dreikantige Wuchs der beblätterten Triebe, der dem Moos auch in strömendem Wasser eine hohe mechanische Stabilität verleiht.
1 Video zu Quellmoos

•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
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