Bild folgtKI-generierte IllustrationFragaria ananassa subsp. ananassa
Du erkennst die Garten-Erdbeere an ihren dreiteiligen, am Rand gesägten Blättern und den weißen Blüten mit der leuchtend gelben Mitte. Als Neophyt (nach 1492 eingeführte Art) ist sie eine bewährte Kulturpflanze, die deinen Garten bereichert. Da für diese Form keine spezifischen Beziehungsdaten zu spezialisierten Insekten vorliegen, dient sie vor allem als allgemeine Nahrungsquelle für verschiedene Bestäuber. Ihr dichter Wuchs schützt den Boden vor Austrocknung und bietet kleinen Lebewesen wertvollen Schutz. Du kannst sie wunderbar als nahrhaften Bodendecker unter Obstbäumen einsetzen.
Süße Früchte und dichter Bodenschutz für sonnige Gartenbereiche.
Da die Garten-Erdbeere ein Neophyt (zugewanderte Art) ist, liegen keine spezifischen Daten zu spezialisierten Insektenbeziehungen vor. Dennoch bieten die offenen Blüten Nektar und Pollen für verschiedene Bestäuber, die nicht auf bestimmte Pflanzen angewiesen sind. Die Früchte dienen Vögeln als energiereiche Nahrung, falls sie am Boden liegen bleiben. Durch ihre flächige Ausbreitung fungiert sie als lebendige Bodenbedeckung, welche die Feuchtigkeit im Erdreich hält. Dies verbessert das Kleinklima in Bodennähe für nützliche Insekten. Mangels konkreter Daten bleibt ihr ökologischer Wert auf diese allgemeinen Funktionen beschränkt.
Licht
—
Feuchtigkeit
—
Boden
—
Blütezeit
—
Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
0.29 m
Wähle einen sonnigen bis halbschattigen Platz in deinem Garten.
Der Boden sollte humos (reich an zersetzter organischer Substanz) und gut durchlässig sein.
Pflanzzeit: Setze die Erdbeeren am besten von März bis Mai oder zwischen September und Ende November, solange der Boden frostfrei ist.
Achte beim Einpflanzen darauf, dass das Herz der Pflanze knapp über der Erdoberfläche bleibt.
Halte die Erde gleichmäßig feucht, besonders während der Phase der Fruchtbildung.
Die Vermehrung gelingt sehr leicht über die am Boden kriechenden Ausläufer.
Nach der Ernte im Sommer kannst du altes Laub entfernen, um die Pflanzengesundheit zu fördern.
Gute Partnerin: Die Wald-Erdbeere (Fragaria vesca) – sie ist eine heimische Verwandte, die ähnliche Standorte am Gehölzrand schätzt und das Blütenangebot für Insekten zeitlich ergänzt.
Die Garten-Erdbeere (Fragaria ananassa subsp. ananassa) gehört zur Familie der Rosengewächse (Rosaceae). Sie ist ein Neophyt (gebietsfremde Pflanze), der im 18. Jahrhundert aus einer Kreuzung amerikanischer Wildarten in Europa entstand. In unserer Region kommt sie fast ausschließlich in Gartenkultur vor. Charakteristisch ist ihre Wuchsform mit Ausläufern, die der vegetativen Vermehrung (ungeschlechtliche Vermehrung durch Pflanzenteile) dienen. Die Blüten sind fünfzählig und typisch für die Unterfamilie der Rosoideae.
3 Videos zu Garten-Erdbeere



•FloraWeb / BfN
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•Global Spectrum — Díaz et al. (2016), DOI: 10.1038/nature16489 (CC BY)
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