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Fragaria vesca × viridis
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Schon von weitem fällt die Hügel-Erdbeere (Fragaria vesca × viridis) durch ihren dichten Blattteppich und die zarten weißen Blüten auf. Diese natürliche Kreuzung ist eine funktionale Wahl, um sonnige Gartenbereiche mit einer lebendigen, grünen Schicht zu füllen. Da sie sehr robust ist, schützt sie den Boden effektiv vor dem Austrocknen und bietet nützlichen Bodenlebewesen einen geschützten Rückzugsort. In deinem Naturgarten übernimmt sie die wichtige Rolle eines pflegeleichten Bodendeckers, der auch schwierige Stellen an Böschungen zuverlässig begrünt. Du schaffst mit ihr eine stabile Basis für ein gesundes Garten-Ökosystem ohne großen Pflegeaufwand. Hast du schon einen Platz für diesen unkomplizierten Spezialisten?
Robuster Bodendecker für sonnige Böschungen und kalkreiche Gartenplätze.
Die Hügel-Erdbeere ist ein wichtiger ökologischer Platzhalter, der durch seinen flächigen Wuchs das Mikroklima (das Klima in unmittelbarer Bodennähe) stabilisiert. Die dichte Belaubung verhindert die Erosion (Bodenabtrag durch Wind und Regen) und hält die Bodenfeuchte konstant. In naturnahen Gärten dient sie als Trittsteinbiotop (vernetzender Lebensraum) für Arten, die auf sonnige Übergangszonen zwischen Gehölz und Wiese angewiesen sind. Da sie sehr anpassungsfähig ist, unterstützt sie die biologische Vielfalt auch an Standorten, die für andere Pflanzen zu trocken sind. Durch ihre Ausläuferbildung schafft sie zudem geschützte Korridore für die am Boden lebende Fauna.
Licht
—
Feuchtigkeit
—
Boden
—
Blütezeit
Mai – Mai
Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
0,114 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Die Hügel-Erdbeere (Fragaria vesca × viridis) ist eine natürliche Hybride aus der Wald-Erdbeere und der Knackerbeere innerhalb der Familie der Rosengewächse (Rosaceae). Sie ist in den wärmeren Regionen Mitteleuropas verbreitet und bevorzugt sonnige Saumstandorte (Waldränder) sowie Trockenrasen (nährstoffarme, warme Magerwiesen). Morphologisch vereint sie Merkmale beider Elternarten, wobei besonders die Behaarung der Blattstiele und die kriechende Wuchsform charakteristisch sind. Durch ihre langen Ausläufer (Kriechsprosse) ist sie in der Lage, schnell größere Flächen lückenlos zu besiedeln.
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
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Stand: 18.12.2025. Korrekturen können über das Feedback-Formular gemeldet werden.