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Galium aparine
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Arten
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Interaktionen
dokumentiert
Unverwechselbar ist das Kletten-Labkraut durch seine langen, schlaffen Triebe, die mit unzähligen kleinen Widerhaken besetzt sind und bei Berührung sofort an Kleidung oder Tierfell haften bleiben. In deinem Garten ist diese heimische Art ein Zeichen für einen nährstoffreichen Boden und ein natürliches Ökosystem. Auch wenn es oft als störend empfunden wird, gehört es als fester Bestandteil zur mitteleuropäischen Flora und stabilisiert das biologische Gleichgewicht in Heckenbereichen. Es zeigt dir genau an, wo viel Stickstoff im Boden vorhanden ist. Wenn du einen Platz in einer wilden Ecke für es findest, tust du etwas für die Artenvielfalt. Schau dir doch einmal an, wie geschickt es selbst an glatten Halmen emporrankt.
Heimischer Kletterkünstler: Das Kletten-Labkraut als natürlicher Stickstoffzeiger.
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Das Kletten-Labkraut ist eine indigene (einheimische) Art, die schon seit Jahrhunderten als Archäophyt (eine vor 1492 eingewanderte Pflanze) Teil unserer Natur ist. Es dient im Garten als wichtiger Zeiger für Stickstoffreichtum und trägt zur Strukturvielfalt bei. Da für diese Art keine spezifischen Beziehungsdaten zu Insekten in der Datenbank vorliegen, bleibt seine Rolle als Futterpflanze für spezialisierte Bestäuber hier unerwähnt. Fest steht jedoch, dass seine Samen durch ihre mechanische Klettwirkung eine interessante Form der Ausbreitung nutzen. In einem naturnahen Garten bietet das dichte Geflecht der Triebe Schutz und Deckung für bodennah lebende Kleintiere.
Die Pflanze ist nicht als kindersicher eingestuft, da die Widerhaken an Stängeln und Blättern bei empfindlicher Haut zu Reizungen führen können. Es besteht keine Verwechslungsgefahr mit giftigen Arten. Das Kletten-Labkraut selbst ist ungiftig, kann aber durch seine Klettwirkung mechanisch irritieren.
Licht
Halbschatten
Feuchtigkeit
Frisch (Mäßig feucht)
Boden
—
Blütezeit
—
Bioregion
Continental
Wuchsform
Kletterpflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
0,39 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Das Kletten-Labkraut ist äußerst anspruchslos und siedelt sich meist von selbst an, wenn der Boden nährstoffreich ist.
Das Kletten-Labkraut (Galium aparine agg.) gehört zur Familie der Rötegewächse (Rubiaceae) und ist in unserer Region weit verbreitet. Man findet es typischerweise in Hecken, an Waldrändern oder auf sogenannten Schuttfluren (Flächen mit lockerem Gestein oder Bodenstörungen). Die Blätter stehen in Quirlen, was bedeutet, dass mehrere Blätter sternförmig auf einer Ebene am Stängel ansetzen. Als einjähriger Therophyt (eine Pflanze, die den Winter nur als Samen überdauert) wächst es in einer Saison extrem rasant und verbreitet sich durch seine klebrigen Früchte.
10 Arten interagieren mit dieser Pflanze
5 weitere Arten besuchen die Blüten
•pollinator_interactions
•Baden-Böhm F, App M, Thiele J (2022) — The FloRes Database: A floral resources trait database for pollinator habitat-assessment generated by a multistep workflow. Johann Heinrich von Thünen-Institut, Dryad, DOI: 10.5061/dryad.djh9w0w29 (CC0)
•FloraWeb / BfN
•EIVE 1.0 — Dengler et al. (2023), DOI: 10.3897/VCS.98324 (CC BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
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Stand: 18.12.2025. Korrekturen können über das Feedback-Formular gemeldet werden.