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Galium aristatum
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Auch bekannt als: Galium aristatum
Auffällig sind beim Grannen-Labkraut (Galium aristatum) die zarten, weißen Blütenrispen und die schmalen Blätter, die in einer feinen Granne (haarfeine Spitze) enden. Als indigene (einheimische) Art ist es ein wertvoller Bestandteil für naturnahe Gärten, besonders in schattigen Bereichen. Da es zu den Mittelzehrern (Pflanzen mit normalem Nährstoffbedarf) gehört, benötigt es keine aufwendige Düngung. Die Pflanze lebt in einer AM-Mykorrhiza (Symbiose zwischen Pilzen und Wurzeln), was die Gesundheit deines Bodens fördert. Wenn du einen natürlichen Waldgartencharakter schätzt, machst du mit dieser Art alles richtig.
Zierlicher Schattenkünstler: Eine robuste, heimische Art für deinen Waldgarten.
Als indigene (einheimische) Art ist das Grannen-Labkraut ein fester Bestandteil unserer regionalen Ökosysteme. Besonders wichtig ist seine Rolle im Bodenleben durch die AM-Mykorrhiza (Arbuskuläre Mykorrhiza – eine Symbiose zwischen Wurzeln und Pilzen zur besseren Nährstoffaufnahme). Da in der Datenbasis keine spezifischen Beziehungen zu Insekten gelistet sind, steht sein Wert als standorttypische Waldpflanze im Vordergrund. Die Art ist laut Roter Liste nicht gefährdet und trägt zur Stabilität schattiger Gartenbereiche bei. In Deutschland, Österreich und der Schweiz ist sie ein natürliches Element der Flora.
Das Grannen-Labkraut (Galium aristatum) wird als nicht kindersicher eingestuft. Du solltest daher darauf achten, dass keine Pflanzenteile von Kindern in den Mund genommen werden. Eine Verwechslung mit stark giftigen Arten ist bei Beachtung der typischen Blattquirle (ringförmige Blattstellung am Stängel) unwahrscheinlich.
Licht
Schatten
Feuchtigkeit
Frisch (Mäßig feucht)
Boden
Mittelzehrer (Normaler Boden)
Blütezeit
Jun – Aug
Bodenreaktion
Mäßig sauer bis neutral
Bioregion
Continental
Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
0,354 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Das Grannen-Labkraut benötigt einen Standort im Schatten, um optimal zu gedeihen. Der Boden sollte frisch (mäßig feucht) sein und dem Bedarf eines Mittelzehrers (Pflanzen mit normalem Nährstoffbedarf) entsprechen.
Das Grannen-Labkraut (Galium aristatum) gehört zur Familie der Rubiaceae (Rötegewächse) innerhalb der Ordnung der Gentianales (Enzianartige). Es ist in Deutschland, Österreich und der Schweiz heimisch und besiedelt bevorzugt schattige Standorte in Wäldern oder an Waldrändern. Morphologisch zeichnet es sich durch seinen aufrechten Wuchs und die charakteristischen Blattquirle (ringförmig angeordnete Blätter) aus. Die weißen Blüten sind vierzählig und bilden lockere Blütenstände, die dem Garten eine luftige Struktur verleihen.
•TraitCH — CC BY 4.0TraitCH 2.0 contributors; imported as source-preserving NaturKompass taxon evidence.
•FloraWeb / BfN
•EIVE 1.0 — Dengler et al. (2023), DOI: 10.3897/VCS.98324 (CC BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
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Stand: 18.12.2025. Korrekturen können über das Feedback-Formular gemeldet werden.