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Galium palustre subsp. palustre
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Unverwechselbar ist das Sumpf-Labkraut (Galium palustre subsp. palustre) an seinen zierlichen, weißen Blütenwolken und den schmalen Blättern, die in Quirlen (kranzartigen Anordnungen) an den vierkantigen Stängeln sitzen. Diese heimische Wildpflanze ist für deinen Garten besonders wertvoll, wenn du feuchte Standorte oder einen Teichrand ökologisch aufwerten möchtest. Sie besetzt Nischen im Halbschatten, in denen empfindlichere Zierpflanzen oft versagen, und bietet dort wichtige Strukturen für die heimische Kleintierwelt. Mit ihrem lockeren Wuchs sorgt sie für eine natürliche, weiche Optik in der Uferzone. Wenn du eine pflegeleichte Lösung für nasse Gartenbereiche suchst, machst du mit dieser Art alles richtig.
Feine Blütenwolken für nasse Füße: Die robuste Uferverschönerin für den Teichrand.
Als heimische Wildpflanze ist das Sumpf-Labkraut ein wichtiger Baustein für die Artenvielfalt in feuchten Gartenbiotopen. Durch seinen kriechenden bis aufsteigenden Wuchs entstehen dichte Strukturen, die Amphibien und bodennah lebenden Kleintieren wertvollen Schutz vor Fressfeinden bieten. Die feinen Blüten sind eine zugängliche Nahrungsquelle für spezialisierte Schwebfliegen und kleine Wildbienen, die in feuchten Lebensräumen patrouillieren. In den Wintermonaten dienen die stehengelassenen, hohlen Stängel oft als Quartier für die Eiablage oder zum Überwintern von Insektenlarven. Die Pflanze trägt zudem zur Bodenfestigung in der sensiblen Uferzone bei.
Die Datenbank stuft das Sumpf-Labkraut als nicht kindersicher ein, weshalb du beim Pflanzen in Bereichen, in denen Kinder spielen, achtsam sein solltest. Auch wenn keine akute Giftwirkung bekannt ist, ist die Pflanze nicht für den Verzehr geeignet. Eine Verwechslung mit giftigen Arten des Sumpfes ist aufgrund der markanten Blattquirle (kranzartige Blattanordnung) nahezu ausgeschlossen.
Licht
Halbschatten
Feuchtigkeit
Feucht
Boden
Mittelzehrer (Normaler Boden)
Blütezeit
—
Bodenreaktion
Mäßig sauer bis neutral
Bioregion
Continental
Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
0,356 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Wähle für das Sumpf-Labkraut einen Standort im Halbschatten, da es an vollsonnigen Plätzen zu schnell austrocknet. Der Boden muss zwingend feucht sein; ideal ist ein Platz direkt an der Wasserlinie oder in einer feuchten Senke deines Gartens. Da die Pflanze ein Mittelzehrer (Pflanze mit mittlerem Nährstoffbedarf) ist, reicht normaler Gartenboden ohne zusätzliche Düngergaben völlig aus.
Das Sumpf-Labkraut ist eine charakteristische Art der Feuchtgebiete und gehört zur Ordnung der Enzianartigen (Gentianales). In Deutschland ist es weit verbreitet und besiedelt bevorzugt Gräben, Ufer und Niedermoore. Auffällig ist der vierkantige Stängel, der typisch für die gesamte Gattung ist und der Pflanze im dichten Bewuchs Stabilität verleiht. Die kleinen, radiärsymmetrischen Blüten (sternförmig aufgebaut) erscheinen in lockeren Rispen und bilden einen reizvollen Kontrast zu den dunkelgrünen Blattkränzen.
•TraitCH — CC BY 4.0TraitCH 2.0 contributors; imported as source-preserving NaturKompass taxon evidence.
•EIVE 1.0 — Dengler et al. (2023), DOI: 10.3897/VCS.98324 (CC BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
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Stand: 18.12.2025. Korrekturen können über das Feedback-Formular gemeldet werden.