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Galium pomeranicum
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Auch bekannt als: Weissgelb-Labkraut, Gelbweißes Labkraut, Gelbweisses Labkraut, Weißgelb-Labkraut
An ihren rahmweißen bis blassgelben Blütenwolken lässt sich das Gelblichweiße Labkraut (Galium pomeranicum) sofort erkennen. Diese Pflanze ist ein unkomplizierter Begleiter für sonnige Gartenbereiche und besticht durch ihren lockeren, filigranen Wuchs. Da sie als indigene (einheimische) Art gilt und in Deutschland auf der Roten Liste steht, leistest du mit ihrer Pflanzung einen echten Beitrag zum Erhalt der regionalen Biodiversität. Sie ist besonders robust gegenüber Trockenheit und passt sich gut an magere Standorte an. Mit dieser Wahl machst du alles richtig, wenn du natürliche Schönheit und Artenschutz im eigenen Garten verbinden möchtest.
Seltene Schönheit für Sonnenplätze: Schütze bedrohte Vielfalt im eigenen Garten.
Das Gelblichweiße Labkraut blüht im Juni und bereichert in dieser Zeit das Nahrungsangebot für die heimische Insektenwelt. Als indigene Art ist sie ein fester Bestandteil unserer Ökosysteme und bietet Lebensraum für Arten, die auf Labkraut-Gesellschaften spezialisiert sind. In der freien Natur besiedelt sie wertvolle Trockenbiotope, die zunehmend selten werden. Durch die Ansiedlung im Garten hilfst du, Trittsteinbiotope (vernetzende Lebensräume für wandernde Arten) zu schaffen. Da die Pflanze in Deutschland auf der Roten Liste geführt wird, sicherst du mit deinem Garten aktiv das Überleben einer gefährdeten regionalen Flora.
Das Gelblichweiße Labkraut wird als nicht kindersicher eingestuft. Auch wenn es nicht zu den hochgiftigen Pflanzen gehört, sollten Pflanzenteile nicht verzehrt werden. Eine Verwechslung mit dem Echten Labkraut (Galium verum) ist aufgrund der helleren Blütenfarbe leicht möglich, aber gesundheitlich unbedenklich, da beide Arten ähnliche Eigenschaften aufweisen.
Licht
—
Feuchtigkeit
—
Boden
—
Blütezeit
Jun – Jun
Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
1,15 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Das Gelblichweiße Labkraut (Galium pomeranicum) gehört zur Familie der Rötegewächse (Rubiaceae). Es wird als stabilisierte Hybrid-Art zwischen dem Echten Labkraut (Galium verum) und dem Wiesen-Labkraut (Galium album) angesehen und ist in Österreich sowie Deutschland heimisch. Sein typischer Lebensraum sind Halbtrockenrasen (grasreiche, sonnige Flächen auf trockenen Böden) und Wegränder. Du erkennst es an den schmalen Blättern, die in Quirlen (kreisähnliche Anordnung um den Stängel) stehen, sowie an der charakteristischen Blütenfarbe, die genau zwischen dem reinen Weiß und dem kräftigen Gelb seiner Elternarten liegt.
•FloraWeb / BfN
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
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Stand: 18.12.2025. Korrekturen können über das Feedback-Formular gemeldet werden.