Bild folgtKI-generierte IllustrationGalium verrucosum subsp. verrucosum
Auch bekannt als: Galium verrucosum subsp. verrucosum
An ihren markanten, warzigen Früchten lässt sich das Anis-Labkraut (Galium verrucosum subsp. verrucosum) sofort erkennen. Mit einer Wuchshöhe von nur 0,1 m gehört es zu den kleinsten Vertretern der Rötegewächse (Rubiaceae) in unseren Gärten. Da es sich um einen Neophyten (eine nach 1492 eingewanderte Pflanzenart) handelt, bereichert es die lokale Flora um eine botanische Besonderheit. Auch wenn für diese Unterart keine spezifischen Insektenbeziehungen vorliegen, sorgt die Pflanze durch ihre arbuskuläre Mykorrhiza (AM, eine Symbiose mit nützlichen Bodenpilzen) für ein gesundes Mikroklima im Erdreich. Wenn du eine Vorliebe für filigrane Raritäten hast, ist dieses Kraut eine spannende Bereicherung für deine Beete.
Winziger Bodendecker mit markanten Warzenfrüchten für botanische Entdecker.
Dieses Labkraut geht eine wertvolle Symbiose mit arbuskulären Mykorrhizapilzen (AM) ein, was den Boden stabilisiert und den Nährstoffkreislauf unterstützt. Als neophytische Art trägt sie zur pflanzlichen Vielfalt in Gartenbereichen bei, die sonst oft kahl bleiben. Da für diese spezielle Unterart keine konkreten Bestäuberdaten vorliegen, dient sie im Garten vor allem als struktureller Bestandteil der Krautschicht. Ihre kleinen Samen bieten potenziell Nahrung für bodennah lebende Kleintiere während der Wintermonate. Durch ihre geringe Höhe bietet sie zudem Schutzräume für Laufkäfer und andere nützliche Bodenbewohner.
Da das Anis-Labkraut in Fachdatenbanken als nicht kindersicher eingestuft wird, ist im Familiengarten Vorsicht geboten. Es empfiehlt sich, die Pflanze an Stellen zu setzen, die nicht als direkte Spielfläche dienen, um einen versehentlichen Verzehr zu vermeiden. Grundsätzlich ist beim Umgang mit der Pflanze keine besondere Schutzkleidung nötig.
Licht
—
Feuchtigkeit
—
Boden
—
Blütezeit
—
Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
0.097 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Wähle einen Standort, an dem die kleine Pflanze mit ihren 0,1 m Höhe nicht von größeren Nachbarn überwuchert wird.
Die ideale Pflanzzeit liegt im Frühling von März bis Mai oder im Herbst von September bis November.
Bereite den Boden so vor, dass er offen und gut durchlässig bleibt, da die Pflanze keine Staunässe mag.
Achte darauf, dass die Fläche nicht zu stark gedüngt ist, um den zierlichen Charakter zu erhalten.
Da das Labkraut krautig wächst und nicht verholzt, ist ein klassischer Rückschnitt nicht erforderlich.
Die Vermehrung erfolgt an geeigneten Stellen meist unkompliziert durch Selbstaussaat.
Schütze die Pflanze vor stark wüchsigen Gräsern, damit sie ausreichend Licht bekommt.
Gute Partnerin: Die Echte Kamille (Matricaria chamomilla) – sie teilt ähnliche Standortansprüche auf offenen Böden und ergänzt das Labkraut ökologisch sinnvoll.
Das Anis-Labkraut gehört zur Familie der Rötegewächse (Rubiaceae) und zur Ordnung der Enzianartigen (Gentianales). In Mitteleuropa tritt es als Neophyt auf, was bedeutet, dass es ursprünglich nicht hier heimisch war, sich aber fest etabliert hat. Es handelt sich um eine nicht verholzende, krautige Pflanze mit breitblättrigen Laubblättern, die eine Blattfläche von etwa 57,25 mm² aufweisen. Charakteristisch ist der niedrige Wuchs, der flach über dem Boden bleibt und so offene Bodenstellen besiedelt.
3 Videos zu Anis-Labkraut
•FloraWeb / BfN
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Checklist Alien Plants Belgium — Verloove F (2023), Botanic Garden Meise (CC BY 4.0)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
Alle Daten sind CC BY 4.0, CC0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →