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Genista tinctoria subsp. littoralis
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Wer den Küsten-Färber-Ginster (Genista tinctoria subsp. littoralis) einmal gesehen hat, vergisst ihn nicht: Er besticht durch seine leuchtend gelben Schmetterlingsblüten und den charakteristischen, flach am Boden liegenden Wuchs. In deinem Garten spielt dieser kleine Strauch eine besondere Rolle, da er als indigene (einheimische) Pflanze perfekt an unsere Umwelt angepasst ist. Da er in Deutschland auf der Roten Liste steht, leistest du mit seiner Ansiedlung einen wertvollen Beitrag zum Erhalt der biologischen Vielfalt. Er eignet sich hervorragend für sonnige Plätze, an denen kaum etwas anderes wachsen möchte. Schau dir doch mal an, ob dieser robuste Überlebenskünstler nicht auch eine karge Ecke in deinem Garten bereichern könnte.
Seltener Bodenschatz: Hol dir die bedrohte Pracht der Roten Liste in den Garten.
Als indigene (einheimische) Art ist dieser Ginster ein unverzichtbarer Bestandteil der regionalen Natur. Dass er in Deutschland auf der Roten Liste verzeichnet ist, unterstreicht seine hohe Bedeutung für den Naturschutz im Siedlungsraum. Besonders wertvoll ist seine Fähigkeit zur Arbuskulären Mykorrhiza (eine Form der Pilz-Symbiose), die zur Gesundheit des Bodenlebens beiträgt. Auch wenn keine spezifischen Daten zu Bestäubern vorliegen, dient er als heimisches Element der Stabilisierung des lokalen Ökosystems. Mit der Pflanzung dieser seltenen Unterart förderst du aktiv den Erhalt genetischer Vielfalt in der Region.
Achtung, der Küsten-Färber-Ginster ist nicht kindersicher. Die Pflanze enthält Stoffe, die bei Verzehr für Menschen und Tiere giftig wirken können. Es ist daher ratsam, ihn nicht in unmittelbarer Nähe von Spielbereichen für Kinder zu pflanzen.
Licht
—
Feuchtigkeit
—
Boden
—
Blütezeit
Jun – Jul
Bioregion
Continental
Wuchsform
Strauch
Verholzung
Halbverholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Blattphänologie
Immergrün
Pflanzenhöhe
0,445 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Der Küsten-Färber-Ginster (Genista tinctoria subsp. littoralis) ist eine wissenschaftlich anerkannte Unterart, die in Europa von Frankreich über Deutschland bis nach Rumänien heimisch ist. Er wird als Archäophyt (eine Pflanze, die vor 1492 ohne direktes Zutun des Menschen eingeführt wurde) oder indigen (einheimisch) eingestuft. Typisch ist seine Arbuskuläre Mykorrhiza (AM), eine Symbiose zwischen Wurzeln und Bodenpilzen zur Nährstoffaufnahme. Morphologisch (gestaltlich) zeichnet er sich durch seine kompakte, polsterartige Wuchsform aus, die ihn deutlich von der aufrechten Stammform unterscheidet.
•TraitCH — CC BY 4.0TraitCH 2.0 contributors; imported as source-preserving NaturKompass taxon evidence.
•FloraWeb / BfN
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
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Stand: 18.12.2025. Korrekturen können über das Feedback-Formular gemeldet werden.