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Geum aleppicum
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Auch bekannt als: Geum aleppicum
3
Arten
interagieren
3
Interaktionen
dokumentiert
Wer das Aleppo-Nelkenwurz (Geum aleppicum) einmal gesehen hat, vergisst es nicht: Seine leuchtend gelben Schalenblüten stehen an aufrechten, kräftig behaarten Stielen über einer dichten Blattrosette. Als Vertreterin der Rosengewächse bereichert sie die gebietsfremd Flora und unterstützt die florale Vielfalt in deinen Beeten. Wenn du einen Platz am Gehölzrand oder eine wechsels feuchte Wiese hast, ist diese seltene Wildpflanze genau die richtige Wahl für dich.
Gebietsfremde Art mit dokumentiertem ökologischen Nutzen.
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Das Aleppo-Nelkenwurz nimmt eine wichtige ökologische Nische in feuchten Wiesenökosystemen ein. Nach der Blütezeit entwickelt die Pflanze spezielle Hakenfrüchte, die ein effektives System der Zoochorie (Ausbreitung durch Tiere) nutzen, indem sie im Fell hängen bleiben. Da die Art in Österreich heimisch ist, integriert sie sich nahtlos in die regionale Pflanzengemeinschaft. Die stehengelassenen Samenstände bieten im Winter wichtige Strukturen für bodennah überwinternde Kleinstlebewesen. Auch wenn spezifische Bestäuberdaten derzeit noch nicht vollständig erfasst sind, trägt die Pflanze zur allgemeinen Biodiversität im Garten bei.
Die Pflanze wird als nicht kindersicher eingestuft. Dies liegt vor allem an den kleinen Widerhaken der Früchte, die mechanische Reizungen an Haut oder Schleimhäuten verursachen können. Zudem enthalten Nelkenwurzen Gerbstoffe (Tannine), die bei Verzehr in größeren Mengen zu Unverträglichkeiten führen können. Eine direkte Verwechslungsgefahr mit stark giftigen Arten besteht bei genauer Betrachtung der gelben Blüten und der Blattform in der Regel nicht.
Licht
—
Feuchtigkeit
—
Boden
—
Blütezeit
Jun – Aug
Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
0,4 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Das Aleppo-Nelkenwurz (Geum aleppicum) gehört zur Familie der Rosengewächse (Rosaceae). In unserer Region ist sie als heimische Art in Österreich verbreitet, wo sie vor allem in feuchten Wiesen und an Waldrändern vorkommt. Typisch für die Morphologie (äußere Gestalt) sind die fiederteiligen Blätter (tief eingeschnittene Blattformen) und die markanten Hakenfrüchte, die sich nach der Blüte bilden. Mit ihrer Wuchshöhe von bis zu 70 Zentimetern ist sie eine strukturgebende Staude für halbschattige Gartenbereiche.
3 Arten interagieren mit dieser Pflanze
•TraitCH — CC BY 4.0TraitCH 2.0 contributors; imported as source-preserving NaturKompass taxon evidence.
•pollinator_interactions
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
Alle Daten sind CC BY 4.0, CC0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →
Stand: 05.02.2026. Korrekturen können über das Feedback-Formular gemeldet werden.