Bild folgtKI-generierte IllustrationGinkgo biloba
Auch bekannt als: Ginkgo, Ginkgobaum, Silberaprikose, Fächerblattbaum, Ginkgogewächse, Ginkyo, Fächerbaum, Silberpflaume
An seinen fächerförmigen Blättern lässt sich der Ginkgo (Ginkgo biloba) sofort erkennen. Dieser Baum ist ein wahres Urgestein der Naturgeschichte und gilt als lebendes Fossil, da er bereits seit über 250 Millionen Jahren existiert. Im Garten überzeugt er vor allem durch seine enorme Widerstandsfähigkeit gegenüber widrigen Umweltbedingungen und Schadstoffen. Auch wenn für unsere Region keine spezifischen Daten zu profitierenden Insekten vorliegen, bereichert er das Gartenklima durch seine Vitalität. Mit seiner leuchtenden Herbstfärbung setzt er im Spätjahr einen prachtvollen Akzent. Wenn du einen langlebigen Charakterbaum für die Zukunft suchst, ist er die richtige Wahl für dich.
Lebendes Fossil für den Garten: Unverwüstlicher Baum mit 32.83 m Wuchshöhe.
Nach aktuellen Daten liegen für den Ginkgo (Ginkgo biloba) keine spezifischen Bindungen zu heimischen Bestäuberarten vor. Seine Ausbreitung erfolgt über schwere Diasporen (Ausbreitungseinheiten) mit einem Gewicht von 1083.9307 mg, was eine Tierverbreitung über kurze Distanzen ermöglicht. Die beachtliche Blattfläche von 1336.0 mm² trägt effektiv zur Beschattung und zur Verbesserung des Kleinklimas im Garten bei. Da er kaum von heimischen Krankheiten befallen wird, stellt er ein sehr stabiles Element in der Gartengestaltung dar. Er dient im ökologischen Gefüge eher als langfristiger Strukturgeber denn als Nahrungsquelle.
Der Ginkgo (Ginkgo biloba) wird als nicht kindersicher eingestuft, weshalb bei der Standortwahl in Familiengärten Vorsicht geboten ist. Da keine weiteren spezifischen Giftigkeitsdaten vorliegen, sollte der Baum als reine Zierpflanze betrachtet werden. Im Falle von Unwohlsein oder Fragen zur Sicherheit kontaktiere bitte den Giftnotruf unter 0228 19 240.
Licht
—
Feuchtigkeit
—
Boden
—
Blütezeit
Mai – Jun
Wuchsform
Baum
Verholzung
Verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Blattphänologie
Laubabwerfend
Pflanzenhöhe
32.826 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Pflanzzeit: Idealerweise im Frühjahr von März bis Mai oder im Herbst zwischen September und November.
Standort: Wähle einen hellen Platz mit viel Freiraum, um der stattlichen Endhöhe von 32.83 m gerecht zu werden.
Boden: Er ist anpassungsfähig, bevorzugt jedoch tiefgründige Erde ohne Staunässe (stehendes Wasser im Wurzelbereich).
Pflanzung: Hebe ein großzügiges Loch aus und sorge bei schweren Böden für eine Drainage (Kiesschicht zur Entwässerung).
Pflege: Junge Bäume sollten bei Trockenheit regelmäßig gegossen werden; ein Rückschnitt ist für den Wuchs meist nicht erforderlich.
Sicherheit: Beachte bei der Planung, dass der Baum offiziell als nicht kindersicher eingestuft wird.
Gute Partnerin: Gemeine Hasel (Corylus avellana) – sie ist eine heimische Art, die den lichten Halbschatten unter Bäumen gut verträgt und früh im Jahr Nahrung bietet.
Der Ginkgo (Ginkgo biloba) ist der einzige Überlebende der Familie Ginkgoaceae (Ginkgogewächse) und nimmt eine Sonderstellung zwischen Nadel- und Laubbäumen ein. Als Nacktsamer (Pflanzen, deren Samenanlagen nicht in einem Fruchtknoten eingeschlossen sind) wächst er verholzt zu einem stattlichen Baum von genau 32.83 m heran. Ursprünglich in Ostasien beheimatet, ist er heute in ganz Mitteleuropa verbreitet. Typisch ist die gabelige Aderung der breitblättrigen Blätter, die sich in der Mitte oft tief spalten.
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Checklist Alien Plants Belgium — Verloove F (2023), Botanic Garden Meise (CC BY 4.0)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
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