Bild folgtKI-generierte IllustrationGinkgo biloba
Auch bekannt als: Ginkgo, Ginkgobaum, Silberaprikose, Fächerblattbaum, Ginkgogewächse, Ginkyo, Fächerbaum, Silberpflaume
Unverwechselbar ist der Ginkgo (Ginkgo biloba) durch seine fächerförmigen Blätter, die wie kleine grüne Segel an den Zweigen hängen. Als lebendes Fossil bringt er eine erdgeschichtliche Tiefe in deinen Garten, die ihresgleichen sucht. Er zeichnet sich durch eine enorme Widerstandsfähigkeit gegenüber Umwelteinflüssen aus und wird kaum von Krankheiten befallen. In deinem Garten setzt du mit diesem langlebigen Baum ein Zeichen für Beständigkeit und schaffst einen markanten Ruhepunkt.
Urzeitlicher Überlebenskünstler mit prachtvoller goldener Herbstfärbung.
Für den Ginkgo (Ginkgo biloba) liegen nach aktuellen Bestäubungsdaten keine Belege für eine spezifische Nutzung durch heimische Wildbienen oder Schmetterlingsraupen vor. Er ist ein Nacktsamer (Pflanze, deren Samenanlagen frei liegen), der sich evolutionär unabhängig von unseren heutigen spezialisierten Insekten entwickelt hat. Sein ökologischer Beitrag besteht primär in der Klimaregulierung und als Schattenspender in Zeiten zunehmender Hitze. Da keine Daten zu Nektarwerten oder Pollenspezialisten verfügbar sind, ist seine Rolle in der Nahrungskette begrenzt. Er dient eher als strukturbildendes Element, das durch seine Langlebigkeit besticht. Um die Biodiversität zu fördern, solltest du ihn stets mit blütenreichen, heimischen Sträuchern kombinieren.
Der Ginkgo (Ginkgo biloba) ist nicht kindersicher. Die fleischigen Samenhüllen der weiblichen Bäume enthalten Stoffe, die bei Berührung Hautreizungen (Kontaktallergien) verursachen können. Zudem sind die Samen bei Verzehr aufgrund enthaltener Giftstoffe für Menschen und Haustiere gesundheitsgefährdend.
Licht
—
Feuchtigkeit
—
Boden
—
Blütezeit
Mai – Jun
Wuchsform
Baum
Verholzung
Verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
32.83 m
Pflanze deinen Ginkgo (Ginkgo biloba) an einen hellen, sonnigen Standort mit viel Platz zur Entfaltung.
Er bevorzugt tiefgründige, lockere Erde, um Staunässe (Wasserstau im Boden) zu vermeiden.
Die beste Pflanzzeit ist im Frühjahr von März bis Mai oder im Herbst von September bis November, solange der Boden offen ist.
Wässere junge Bäume in den ersten Standjahren bei sommerlicher Trockenheit regelmäßig.
Ein Rückschnitt ist normalerweise nicht erforderlich, da der Baum von Natur aus eine harmonische Krone bildet.
Da er sehr resistent gegen Stadtklima und Schadstoffe ist, benötigt er keine besondere Düngung.
Die Vermehrung erfolgt meist über Stecklinge oder durch Aussaat im Herbst.
Achte beim Kauf darauf, ob du einen männlichen oder weiblichen Baum möchtest, da die Früchte der weiblichen Bäume einen strengen Geruch entwickeln.
Als Begleitpflanze empfehle ich den Feldahorn (Acer campestre).
Diese Kombination ist ökologisch sinnvoll, da der Feldahorn ähnliche Bodenansprüche teilt und den Garten um eine wertvolle Nahrungsquelle für heimische Insekten ergänzt.
Der Ginkgo (Ginkgo biloba) ist der einzige heute noch existierende Vertreter der Ginkgoopsida, einer Gruppe, die bereits vor über 200 Millionen Jahren florierte. In der Region Österreich wird er als heimisch eingestuft und bevorzugt Standorte mit ausreichendem Wurzelraum. Er wächst als sommergrüner Baum und ist diözisch (getrenntgeschlechtlich), sodass ein einzelner Baum entweder nur männliche oder nur weibliche Blüten trägt. Seine Blätter zeigen eine für Samenpflanzen ungewöhnliche Gabeladerung, was ihn botanisch deutlich von modernen Laubbäumen unterscheidet.
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•Global Spectrum — Díaz et al. (2016), DOI: 10.1038/nature16489 (CC BY)
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