Bild folgtKI-generierte IllustrationGlobicephala macrorhynchus
Auch bekannt als: Indischer Grindwal, Indo-Pazifischer Grindwal, Kurzflossen-Grindwal
Den Kurzflossen-Grindwal (Globicephala macrorhynchus) erkennst du an seiner auffällig kugelartig gewölbten Stirnpartie und dem sehr kräftigen Körperbau. Du wirst dieses Tier allerdings nicht in deinem Garten finden, da es sich um einen reinen Meeresbewohner aus der Familie der Delfine handelt. Er besiedelt die tiefen Gewässer der Weltmeere und meidet die Küstennähe meistens. Als Fleischfresser ernährt er sich in seinem maritimen Lebensraum hauptsächlich von Kopffüßern (Tintenfischen) und verschiedenen Fischarten. In der ökologischen Gartenkultur spielt er keine Rolle, da er keine Landlebensräume nutzt und somit weder Nützling noch Schädling für deine Pflanzen ist. Er verbringt sein gesamtes Leben im offenen Ozean und ist für seine ausgeprägten sozialen Bindungen innerhalb seiner Gruppe bekannt. Da er nicht in Binnengewässern vorkommt, gibt es keine Maßnahmen, die du direkt im Garten für ihn umsetzen kannst. Ein bewusster Umgang mit Ressourcen zum Schutz der Weltmeere ist die einzige indirekte Unterstützung, die wir diesen Tieren bieten können. Er ist ein faszinierendes Beispiel für die Vielfalt der Säugetiere, weit abseits unserer heimischen Beete.
Für Gartenbesitzer besteht keinerlei Gefahr, da dieser Wal ausschließlich im tiefen Meer lebt. Er ist ein streng geschütztes Wildtier, dem man in seinem natürlichen Lebensraum mit großem Respekt begegnen sollte. Für den Menschen ist er bei Begegnungen auf See im Regelfall vollkommen harmlos.
Der Kurzflossen-Grindwal (Globicephala macrorhynchus) ist eine Art aus der Familie der Delfine (Delphinidae) innerhalb der Ordnung der Wale. Sein Verbreitungsgebiet umfasst vorrangig tropische und subtropische Weltmeere, weshalb er in Mitteleuropa nicht heimisch ist. Als pelagischer (im offenen Meer lebender) Säuger führt er eine rein aquatische Lebensweise in sozialen Verbänden. Die taxonomische Einordnung erfolgt in die Unterordnung der Zahnwale.
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
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