Bild folgtKI-generierte IllustrationGomphus graslinii
Auch bekannt als: Französische Keiljungfer, Graslinis Keiljungfer
An den weit getrennten Augen, die sich oben am Kopf nicht berühren, lässt sich Gomphus graslinii (Gomphus graslinii) sofort erkennen. Aktuell liegen mir zu dieser speziellen Libelle keine detaillierten Beobachtungsdaten vor, da sie in Gärten unserer Region normalerweise nicht vorkommt. Ihr eigentlicher Lebensraum befindet sich im südwestlichen Europa, weshalb Sichtungen in Deutschland, Österreich oder der Schweiz eine große Seltenheit wären. Da für unsere Breitengrade keine gesicherten Erkenntnisse existieren, kann ich dir nicht sagen, wie viele Eier das Weibchen ablegt oder wie viele Generationen (Abfolge von Nachkommen) pro Jahr entstehen. Ebenso fehlen mir verlässliche Informationen darüber, welche Orte sie im Frühling oder Sommer zur Jagd oder zum Ruhen bevorzugen würde. Was die räuberischen Larven (Entwicklungsstufen im Wasser) genau fressen oder wie lange ihre Entwicklung dauert, ist für hiesige Standorte nicht dokumentiert. Auch über ihr konkretes Verhalten während der Überwinterung in unseren klimatischen Bedingungen gibt es keine gesicherten Aufzeichnungen. Du kannst die allgemeine Artenvielfalt in deinem Garten dennoch fördern, indem du naturnahe Wasserstellen wie Teiche mit flachen Uferzonen anlegst. Solche Maßnahmen helfen zwar nicht direkt dieser speziellen Art, bieten aber vielen heimischen Libellen einen wertvollen Lebensraum. Wenn du eine Libelle dieser Gattung (Gruppe verwandter Arten) entdeckst, ist es ratsam, sie genau zu beobachten und ihre Merkmale für eine spätere Bestimmung festzuhalten.
Diese Libelle ist vollkommen harmlos und ein gern gesehener, wenn auch seltener Gast. Da sie weder sticht noch beißt, besteht keine Gefahr für Mensch oder Haustier, und sie steht als Wildtier unter allgemeinem Schutz.
Gomphus graslinii gehört zur Familie der Keiljungfern (Gomphidae) innerhalb der Ordnung der Libellen. Ihr Verbreitungsgebiet liegt primär in Südwesteuropa, weshalb sie in Deutschland, Österreich und der Schweiz nicht als heimisch gilt. Die Art ist an ihren weit getrennten Augen erkennbar, wobei Verwechslungen mit einheimischen Verwandten der gleichen Gattung in unseren Gärten sehr wahrscheinlich sind.
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
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