Bild folgtKI-generierte IllustrationGonium pectorale
Auch bekannt als: Gonium pectorale
An ihrer flachen, schildförmigen Gestalt aus genau 16 grünen Einzelzellen lässt sich Gonium pectorale sofort erkennen. In deinem Gartenteich übernimmt sie eine wichtige Rolle als Teil des Phytoplanktons (pflanzliche Kleinstlebewesen), indem sie Sonnenlicht direkt in Energie umwandelt. Sie bildet damit das Fundament für ein funktionierendes Ökosystem im Wasser und dient als Nahrungsgrundlage für kleinste Lebewesen. Wenn du ein Auge für die kleinen Wunder im Wassertropfen hast, wirst du ihre geometrische Perfektion in deinem Biotop schätzen. Sorge für ein stabiles Teichklima, damit sich dieser winzige Helfer dauerhaft bei dir wohlfühlt.
Geometrie im Wassertropfen: Die 16-zellige Alge stützt dein Teich-Ökosystem.
Da für diese Art keine spezifischen Beziehungsdaten in der Datenbank vorliegen, lässt sich die Bedeutung für einzelne Insektenarten nicht direkt beziffern. Fest steht jedoch, dass sie als Primärproduzent eine essenzielle Basis für das gesamte Nahrungsnetz in deinem Teich darstellt. Sie produziert lebenswichtigen Sauerstoff und wandelt durch Photosynthese (Lichtenergie-Nutzung) anorganische Stoffe in organische Nahrung um. Davon profitieren indirekt alle Bewohner des Gewässers, von kleinsten Wasserflöhen bis hin zu den Larven von Amphibien. Eine hohe Diversität auf dieser mikroskopischen Ebene stützt die allgemeine Stabilität deines Gartenbiotops. Ohne solche Algen wäre ein naturnaher Teich biologisch kaum überlebensfähig.
Gonium pectorale wird nach den vorliegenden Daten als nicht kindersicher eingestuft. Da die Art bevorzugt in nährstoffreichen, stehenden Gewässern vorkommt, besteht die Gefahr, dass Kinder beim Spielen am Teich verunreinigtes Wasser verschlucken. Du solltest den Zugang zu solchen Wasserstellen für Kleinkinder vorsichtshalber absichern und auf eine gute Wasserhygiene achten.
Licht
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Feuchtigkeit
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Boden
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Blütezeit
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Standort: Bevorzugt vollsonnige Bereiche in stehenden Kleingewässern oder naturnahen Gartenteichen.
Wasserbeschaffenheit: Gedeiht am besten in nährstoffreichem Wasser, was oft an einer leichten Trübung erkennbar ist.
Pflanzzeit: Eine Ansiedlung oder das Einbringen von geimpftem Wasser ist von März bis Mai ideal.
Boden: Erfordert keinen direkten Bodenkontakt, schwebt frei im Wasserkörper.
Pflege: Keine aktiven Pflegemaßnahmen nötig, da sich die Kolonien bei passenden Bedingungen selbstständig vermehren.
Vermehrung: Erfolgt durch Zellteilung innerhalb der Kolonie, wobei neue Tochterkolonien entstehen.
Winterpflege: Im Herbst sollte der Eintrag von Laub reduziert werden, um ein Umkippen des Wassers durch zu viel Biomasse zu verhindern.
Kombinationsempfehlung: Gute Partnerin ist das Raue Hornblatt (Ceratophyllum demersum) – diese heimische Unterwasserpflanze bietet Schutz und hilft dabei, den Sauerstoffgehalt im Wasser stabil zu halten.
Gonium pectorale gehört zur Klasse der Chlorophyceae (Grünalgen) innerhalb der Ordnung der Chlamydomonadales. Die Art ist in der Region Österreich heimisch und besiedelt vor allem eutrophe (nährstoffreiche) Tümpel und Teiche. Ein besonderes Merkmal ist das Coenobium (eine festgelegte Zellkolonie), wobei die 16 Einzelzellen meist in einer flachen, quadratischen Ebene angeordnet sind. Jede einzelne Zelle verfügt über zwei Geißeln (fadenförmige Fortsätze zur Fortbewegung) und einen Augenfleck zur Lichtwahrnehmung. Diese Koordination ermöglicht es der Kolonie, aktiv hellere Wasserbereiche für die Photosynthese aufzusuchen.
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
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