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Iris graminea
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Auch bekannt als: Pflaumeniris, Pflaumenduft-Schwertlilie, Grasblättrige Schwertlilie, Pflaumen-Iris
Wer die Gras-Schwertlilie (Iris graminea) einmal gesehen hat, vergisst sie nicht: Zwischen den schmalen, grasartigen Blättern erscheinen im Frühsommer violett-purpurne Blüten, die intensiv nach reifen Pflaumen duften. In unseren Gärten ist sie eine wertvolle Bereicherung, da sie als heimische Art die regionale Pflanzenwelt stärkt. Da sie in der Natur in Deutschland, Österreich und der Schweiz als unbeständig gilt, leistest du mit ihrer Ansiedlung einen aktiven Beitrag zum Erhalt seltener Arten. Sie ist ideal für dich, wenn du einen sonnigen, warmen Platz am Gehölzrand hast und eine Pflanze suchst, die ökologischen Wert mit besonderem Aroma verbindet.
Heimische Rarität mit verführerischem Pflaumenduft für warme Gartenplätze.
Als heimische Wildpflanze ist die Gras-Schwertlilie ein wichtiger Baustein für die regionale Artenvielfalt in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Ihr dichter Wuchs aus schmalen Blättern bietet am Boden einen geschützten Lebensraum für verschiedene Kleinstlebewesen. Da die Art in der freien Natur als unbeständig eingestuft wird, fungiert der Naturgarten als wertvolles Refugium für den Erhalt dieser botanischen Besonderheit. Sie bereichert das Angebot für die lokale Insektenwelt an warmen, trockenen Standorten. Durch die gezielte Förderung solcher seltener heimischer Arten trägst du zur Stabilität deines Garten-Ökosystems bei.
Die Gras-Schwertlilie ist nicht kindersicher. Wie viele Schwertlilien-Arten ist sie in allen Pflanzenteilen giftig, wobei die höchste Konzentration an Giftstoffen in den Rhizomen (Wurzelstöcken) vorliegt. Achte bei der Standortwahl darauf, dass die Pflanze nicht in Reichweite von Kleinkindern oder Haustieren wächst.
Licht
Halbschatten
Feuchtigkeit
Frisch (Mäßig feucht)
Boden
—
Blütezeit
Mai – Jun
Bioregion
Continental
Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
0,215 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Die Gras-Schwertlilie gehört zur Familie der Schwertliliengewächse (Iridaceae). Sie ist in Mitteleuropa heimisch, kommt jedoch oft nur unbeständig vor und besiedelt bevorzugt lichte Gebüsche sowie Halbtrockenrasen (trockene, basenreiche Grasländer). Markant sind die zweizeilig angeordneten Blätter, die deutlich länger als der blütentragende Stängel sind, wodurch die Blüten oft etwas im Laub verborgen liegen. Die Vermehrung erfolgt über Rhizome (unterirdische Kriechsprosse), mit denen sie dichte Bestände bilden kann.
•TraitCH — CC BY 4.0TraitCH 2.0 contributors; imported as source-preserving NaturKompass taxon evidence.
•TRY v6.0 / BiolFlor flowering phenology (Request 47350) — CC BY 4.0TRY request 47350 (Public, Data Released, TRY v6.0; 2026-02-15). Cite TRY: Kattge et al. (2020), doi:10.1111/gcb.14904; original source: Trefflich, A., Klotz, S. & Kühn, I. (2002). Blühphänologie. BIOLFLOR, Schriftenreihe für Vegetationskunde 38:127–131.
•FloraWeb / BfN
•EIVE 1.0 — Dengler et al. (2023), DOI: 10.3897/VCS.98324 (CC BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Checklist Alien Plants Belgium — Verloove F (2023), Botanic Garden Meise (CC BY 4.0)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
Alle Daten sind CC BY 4.0, CC0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →
Stand: 24.12.2025. Korrekturen können über das Feedback-Formular gemeldet werden.