Bild folgtKI-generierte IllustrationIris graminea
Auch bekannt als: Pflaumeniris, Pflaumenduft-Schwertlilie, Grasblättrige Schwertlilie, Pflaumen-Iris
Wer die Gras-Schwertlilie (Iris graminea) einmal gesehen hat, vergisst sie nicht: Zwischen den schmalen, grasartigen Blättern erscheinen im Frühsommer violett-purpurne Blüten, die intensiv nach reifen Pflaumen duften. In unseren Gärten ist sie eine wertvolle Bereicherung, da sie als heimische Art die regionale Pflanzenwelt stärkt. Da sie in der Natur in Deutschland, Österreich und der Schweiz als unbeständig gilt, leistest du mit ihrer Ansiedlung einen aktiven Beitrag zum Erhalt seltener Arten. Sie ist ideal für dich, wenn du einen sonnigen, warmen Platz am Gehölzrand hast und eine Pflanze suchst, die ökologischen Wert mit besonderem Aroma verbindet.
Heimische Rarität mit verführerischem Pflaumenduft für warme Gartenplätze.
Als heimische Wildpflanze ist die Gras-Schwertlilie ein wichtiger Baustein für die regionale Artenvielfalt in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Ihr dichter Wuchs aus schmalen Blättern bietet am Boden einen geschützten Lebensraum für verschiedene Kleinstlebewesen. Da die Art in der freien Natur als unbeständig eingestuft wird, fungiert der Naturgarten als wertvolles Refugium für den Erhalt dieser botanischen Besonderheit. Sie bereichert das Angebot für die lokale Insektenwelt an warmen, trockenen Standorten. Durch die gezielte Förderung solcher seltener heimischer Arten trägst du zur Stabilität deines Garten-Ökosystems bei.
Die Gras-Schwertlilie ist nicht kindersicher. Wie viele Schwertlilien-Arten ist sie in allen Pflanzenteilen giftig, wobei die höchste Konzentration an Giftstoffen in den Rhizomen (Wurzelstöcken) vorliegt. Achte bei der Standortwahl darauf, dass die Pflanze nicht in Reichweite von Kleinkindern oder Haustieren wächst.
Licht
—
Feuchtigkeit
—
Boden
—
Blütezeit
Mai – Jun
Bioregion
Continental
Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
0.21 m
Standort: Wähle einen sonnigen bis halbschattigen Platz, idealerweise an einem warmen Gehölzrand.
Boden: Die Pflanze bevorzugt durchlässige, eher trockene bis frische Böden, die gerne kalkhaltig sein dürfen.
Pflanzzeit: Setze die Wurzelstöcke von März bis Mai oder im Herbst von September bis Ende November, solange der Boden offen ist.
Einpflanzen: Die Rhizome (Wurzelstöcke) sollten nur flach mit Erde bedeckt werden, damit sie von der Bodenwärme profitieren.
Pflege: Die Art ist sehr robust und pflegeleicht; ein Rückschnitt des Laubes sollte erst im Spätwinter erfolgen.
Vermehrung: Eine Teilung der Horste (Pflanzenpolster) ist nach der Blütezeit problemlos möglich.
Kombination: Eine gute Partnerin ist der Blut-Storchschnabel (Geranium sanguineum). Beide teilen ähnliche Standortansprüche an sonnigen Säumen und ergänzen sich in ihrer Wuchsform optimal.
Die Gras-Schwertlilie gehört zur Familie der Schwertliliengewächse (Iridaceae). Sie ist in Mitteleuropa heimisch, kommt jedoch oft nur unbeständig vor und besiedelt bevorzugt lichte Gebüsche sowie Halbtrockenrasen (trockene, basenreiche Grasländer). Markant sind die zweizeilig angeordneten Blätter, die deutlich länger als der blütentragende Stängel sind, wodurch die Blüten oft etwas im Laub verborgen liegen. Die Vermehrung erfolgt über Rhizome (unterirdische Kriechsprosse), mit denen sie dichte Bestände bilden kann.
1 Video zu Gras-Schwertlilie

•FloraWeb / BfN
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•Global Spectrum — Díaz et al. (2016), DOI: 10.1038/nature16489 (CC BY)
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