Bild folgtKI-generierte IllustrationGuazuma ulmifolia
Auch bekannt als: Guazuma ulmifolia
Mit ihren herzförmigen, am Rand fein gesägten Blättern und den ungewöhnlichen, verholzten Kapselfrüchten, die an kleine schwarze Maulbeeren erinnern, fällt die Bastard-Ulme (Guazuma ulmifolia) sofort auf. Da für diese Art momentan noch keine spezifischen Bestäubungsdaten für unsere Region vorliegen, lädt sie dich dazu ein, selbst zum Entdecker zu werden und zu beobachten, welche heimischen Insekten die Blüten besuchen. Als robuster Strukturgeber bereichert sie deinen Garten vor allem durch ihre markante Silhouette. Wenn du einen besonderen Baum suchst, der nicht an jeder Ecke steht, ist sie die richtige Wahl für dich.
Seltener Schatz aus Österreich: Strukturgeber mit markanten Kapselfrüchten.
Obwohl für die Bastard-Ulme (Guazuma ulmifolia) in unserer Datenbank keine spezifischen Beziehungen zu Faltern oder Wildbienen gelistet sind, erfüllt sie als Baum wichtige ökologische Grundfunktionen. Die dichte Krone bietet Vögeln geschützte Nistplätze und die verholzten Früchte dienen im Winter als Versteck für verschiedene Arthropoden (Gliederfüßer wie Spinnen oder Käfer). Da sie in Österreich heimisch ist, fügt sie sich nahtlos in die lokale Flora ein. Es bleibt spannend zu beobachten, ob spezialisierte Arten ihre Blüten als Nektarquelle nutzen, sobald sie im Garten etabliert ist.
Bitte beachte, dass die Bastard-Ulme (Guazuma ulmifolia) als nicht kindersicher eingestuft wird. Zwar gibt es keine bekannten Verwechslungsgefahren mit hochgiftigen Doppelgängern, dennoch sollten Pflanzenteile und die harten Kapselfrüchte nicht verzehrt werden. In einem Garten, in dem kleine Kinder spielen, ist daher eine umsichtige Standortwahl ratsam.
Licht
—
Feuchtigkeit
—
Boden
—
Blütezeit
—
Wuchsform
Baum
Verholzung
Verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
28.81 m
Pflanze die Bastard-Ulme (Guazuma ulmifolia) idealerweise im Frühjahr von März bis Mai oder im Herbst zwischen September und November.
Wichtig ist, dass der Boden offen (frei von Frost) ist, damit die Wurzeln gut anwachsen können.
Wähle einen Standort mit normaler Gartenerde, da keine speziellen Ansprüche an die Bodenfeuchte dokumentiert sind.
Achte auf ausreichend Platz zu Gebäuden, da Bäume im Alter eine ausladende Krone entwickeln.
In den ersten zwei Jahren solltest du bei längeren Trockenphasen regelmäßig gießen.
Eine Vermehrung kann durch die Samen aus den reifen Kapseln versucht werden.
Ein Rückschnitt ist für die Gesundheit der Pflanze nicht zwingend erforderlich, kann aber im Spätwinter zur Formgebung erfolgen.
Gute Partnerin: Die Sal-Weide (Salix caprea) – beide Arten sind in Österreich heimisch und bilden zusammen eine wertvolle Gehölzstruktur für den Garten.
Die Bastard-Ulme (Guazuma ulmifolia) gehört zur Familie der Malvengewächse (Malvaceae) und ist botanisch eher mit der Linde als mit der echten Ulme verwandt. In Mitteleuropa ist sie laut aktueller Datenlage in Österreich heimisch und besiedelt dort vorzugsweise offene Standorte. Ihre Blätter sind wechselständig (versetzt an den Zweigen) angeordnet und haben eine leicht asymmetrische Basis. Die verholzten, warzigen Kapseln sind ein eindeutiges Bestimmungsmerkmal, das sie von allen anderen heimischen Gehölzen unterscheidet.
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•Global Spectrum — Díaz et al. (2016), DOI: 10.1038/nature16489 (CC BY)
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