Bild folgtKI-generierte IllustrationGypaetus barbatus
Auch bekannt als: Jochgeier, Lämmergeier
heimisch Deutschland
Specific native_regions cache: Germany · 85%
Mit einer Flügelspannweite von fast drei Metern und dem markanten Federbart an der Schnabelbasis ist dieser majestätische Vogel eine imposante Erscheinung. In deinem Garten wirst du ihn vermutlich nur sehen, wenn du in den Alpen wohnst und er hoch oben am Himmel seine Kreise zieht. Er ist ein spezialisierter Greifvogel, der sich fast ausschließlich von Knochen ernährt. Seinen Horst (Nest eines Greifvogels) errichtet er in geschützten Felsnischen hoch im Gebirge. Da er ein Standvogel (Vogel, der das ganze Jahr im Brutgebiet bleibt) ist, kannst du ihn auch im Winter in den Bergen beobachten. Du kannst diesen seltenen Gast indirekt unterstützen, indem du beim Wandern auf den markierten Wegen bleibst und alpine Ruhezonen respektierst. In der kalten Jahreszeit ist er bereits mit der Brut beschäftigt, was ihn besonders störungsempfindlich gegenüber Menschen macht. Als Gesundheitspolizei der Berge verwertet er Kadaver und erfüllt damit eine wichtige ökologische Funktion. Er benötigt keine künstliche Fütterung in deinem Garten, sondern großräumigen Schutz seines natürlichen Lebensraums. Die Beobachtung eines solchen Grenzgängers zwischen Himmel und Erde ist ein unvergessliches Erlebnis für jeden Naturfreund.
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Dieser Vogel ist streng geschützt und darf unter keinen Umständen an seinen Brutplätzen gestört werden. Das Betreten von Sperrzonen rund um die Nester ist untersagt, um den Bruterfolg nicht zu gefährden. Eine Verwechslung ist aufgrund der enormen Größe und des charakteristischen Bartes für aufmerksame Beobachter nahezu ausgeschlossen.
Körper
Flügelspannweite
76.06 cm
Gewicht
5606.041667 g
Max. Lebensalter
40 Jahre
Fortpflanzung
Wurfgröße / Gelege
2, 1× pro Jahr
Bebrütungsdauer
55.75 Tage
Ausflugalter
107.5 Tage
Geschlechtsreife
~7 Jahre
Ernährung & Verhalten
Der Bartgeier (Gypaetus barbatus) gehört zur Familie der Habichtartigen (Accipitridae) und ist in den Hochgebirgen von Deutschland, Österreich und der Schweiz heimisch. Er besiedelt bevorzugt alpine Regionen oberhalb der Waldgrenze und benötigt steile Felswände für seine Fortpflanzung. Innerhalb der Greifvögel nimmt er eine Sonderstellung ein, da sein Verdauungssystem darauf spezialisiert ist, Knochen zu verwerten. Von ähnlichen Geierarten unterscheidet er sich im Flug durch seinen rhombenförmigen (rautenförmigen) Schwanz und die langen, schmalen Flügel.
•Neff et al. (2025) — Swiss Moth Traits, DOI: 10.5281/zenodo.14506883 (CC BY)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•GBIF — Occurrence data via GBIF Backbone Taxonomy
•Europäische Umweltagentur / EEA (2021) — Article 12 Birds Directive Reporting 2013–2018: Bird Check List (season=B, presence=PRE, non_native=N). European Environment Agency, Kopenhagen. https://www.eea.europa.eu/data-and-maps/data/article-12-database-birds-directive-2 (CC BY 4.0)
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