Bild folgtKI-generierte IllustrationGypsophila altissima
Auch bekannt als: Gypsophila altissima
Mit ihren unzähligen, winzigen weißen Blüten in lockeren Rispen (verzweigten Blütenständen) fällt das Hohe Gipskraut (Gypsophila altissima) sofort auf. Auch wenn für diese spezifische Art derzeit noch keine detaillierten Bestäubungsdaten in unserer Datenbank vorliegen, leisten heimische Wildpflanzen grundsätzlich einen wichtigen Beitrag zur regionalen Vielfalt. Mit ihrem aufrechten Wuchs bringt sie eine luftige Struktur in deine Beete, die an wilde Trockenstandorte erinnert. Wenn du eine robuste Pflanze suchst, die den Charme einer Wildwiese versprüht, liegst du mit dieser Wahl genau richtig.
Heimische Eleganz für Sonnenanbeter: Das robuste Gipskraut aus Österreich.
Nach aktuellen Daten liegen für das Hohe Gipskraut (Gypsophila altissima) derzeit keine spezifischen Beobachtungen zu einzelnen Bestäuberarten vor. Als heimische Pflanze in Österreich ist sie jedoch ein fester Bestandteil der regionalen Biodiversität (Vielfalt der Lebensformen). Heimische Wildblumen wie diese dienen oft als wichtige Nektarquelle für verschiedenste Fluginsekten, deren Beziehungen oft noch nicht vollständig dokumentiert sind. Durch das Stehenlassen der vertrockneten Stängel im Winter bietest du kleinen Lebewesen wertvolle Rückzugsorte. Die Samenreife im Herbst trägt zur natürlichen Verjüngung des Bestandes bei. Mit der Ansiedlung dieser Art unterstützt du aktiv den Erhalt der heimischen Flora.
Bitte beachte, dass das Hohe Gipskraut (Gypsophila altissima) laut Datenbank nicht als kindersicher eingestuft wird. Es ist daher ratsam, die Pflanze außerhalb der direkten Reichweite von Kleinkindern zu platzieren. Ein Verzehr von Pflanzenteilen sollte sicherheitshalber vermieden werden.
Licht
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Feuchtigkeit
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Boden
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Blütezeit
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Wähle einen vollsonnigen Platz in deinem Garten, damit die Pflanze ihre volle Blütenpracht entwickelt.
Der Boden sollte gut durchlässig und eher nährstoffarm sein, um Staunässe (stehendes Wasser im Wurzelbereich) zu vermeiden.
Die ideale Pflanzzeit liegt im Frühjahr von März bis Mai oder im Herbst von September bis November.
Achte beim Pflanzen darauf, dass der Boden offen und frostfrei ist.
Gieße die Staude nach dem Einsetzen gut an, danach ist sie sehr trockenheitsresistent.
Ein Rückschnitt der verblühten Stängel im Spätsommer kann die Standfestigkeit fördern.
Die Vermehrung gelingt am besten durch Aussaat der reifen Samen im Frühjahr.
Da die Pflanze Pfahlwurzeln bildet, solltest du sie später nach Möglichkeit nicht mehr umpflanzen.
Eine Düngung ist meist nicht erforderlich, da sie an magere Bedingungen angepasst ist.
Gute Partnerin: Die Berg-Aster (Aster amellus) – beide teilen die Vorliebe für trockene, kalkhaltige Böden in Österreich und ergänzen sich wunderbar in ihrer Blütezeit.
Das Hohe Gipskraut (Gypsophila altissima) gehört zur Gattung der Gipskräuter. In Mitteleuropa ist die Art natürlicherweise in Österreich verbreitet, wo sie vor allem trockene und warme Standorte besiedelt. Charakteristisch ist der horstbildende Wuchs mit graugrünen Blättern und den namensgebenden, für die Gattung ungewöhnlich hohen Blütenstielen. Die Pflanze ist morphologisch (gestaltlich) perfekt an sonnige Lebensräume angepasst.
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
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