Bild folgtKI-generierte IllustrationHadena tephroleuca
An der mittelgroßen Statur und dem typischen Erscheinungsbild eines Eulenfalters lässt sich Hadena tephroleuca sofort erkennen. Dieser Schmetterling wiegt im Durchschnitt nur etwa 0,034 Gramm und gehört damit zu den eher zierlichen Vertretern seiner Familie. Du kannst den Falter in den Monaten April bis September in deinem Garten beobachten, wobei er vor allem kühlere Lagen bevorzugt. Da das Tier oligophag (auf wenige Futterpflanzen spezialisiert) lebt, ist es auf eine naturnahe Umgebung mit entsprechenden Wildpflanzen angewiesen. Die Larve, also die Raupe, entwickelt sich über die Sommermonate, bevor sie sich für den Winter vorbereitet. Die Art überwintert als Puppe (Ruhestadium zwischen Raupe und Falter) im Boden oder in der schützenden Streuschicht. Um diese Art konkret zu fördern, solltest du deinen Garten im Winter nicht zu akribisch aufräumen und auf das Umgraben verzichten, damit die im Boden ruhenden Puppen nicht zerstört werden. Als heimische Art in der Schweiz ist dieser Falter ein wichtiger Bestandteil der nächtlichen Artenvielfalt.
Dieser Nachtfalter ist völlig harmlos und ein gern gesehener Gartenbesucher. Er verfügt über keinerlei Abwehrmechanismen wie Stiche oder Bisse und kann daher gefahrlos beobachtet werden. Aufgrund seiner Spezialisierung ist er eher selten und sollte in seinem Lebensraum nicht gestört werden.
Hadena tephroleuca gehört zur Familie der Eulenfalter (Noctuidae) innerhalb der Ordnung der Schmetterlinge. In der Region ist sie als heimische Art in der Schweiz verbreitet, wo bisher 56 Beobachtungen dokumentiert wurden. Sie besetzt bevorzugt kühle Temperaturnischen und ist ökologisch als Spezialist eingestuft. Mit einer Körpermasse von rund 0,034 Gramm ist der Falter ein typischer Vertreter der Gattung Hadena, die oft eng an bestimmte Nelkengewächse gebunden ist.
Körpergröße
medium
Nahrung
oligophagous
Überwinterung
pupa
Temperatur
cold
•Neff et al. (2025) — Swiss Moth Traits, DOI: 10.5281/zenodo.14506883 (CC BY)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•GBIF Occurrence Database (CC BY 4.0 / CC0)
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