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Helianthemum canum
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An den filzig-grau behaarten Blättern lässt sich das Graue Sonnenröschen (Helianthemum canum) sofort erkennen. Dieser zierliche Zwergstrauch mit seinen leuchtend gelben Blüten ist ein spezialisierter Überlebenskünstler für extrem trockene Gartenbereiche. Da die Art in der Natur gefährdet ist (Rote Liste 3), leistest du mit ihrer Ansiedlung einen echten Beitrag zum Erhalt der regionalen Artenvielfalt. Als heimisches Gewächs ist sie perfekt an unser Klima angepasst und kommt mit minimalen Ressourcen aus. Wenn du einen sonnigen Steingarten oder eine Trockenmauer hast, ist diese Pflanze genau die richtige Wahl für dich.
Gefährdete Rarität: Ein silberner Überlebenskünstler für deine sonnigsten Plätze.
Als indigen (einheimisch) eingestufte Art ist das Graue Sonnenröschen ein wertvoller Baustein für das lokale Ökosystem. Besonders in Regionen, in denen es auf der Roten Liste steht, dient es als wichtiger Ankerpunkt für die Biodiversität auf kargen Standorten. Da es sich um eine spezialisierte Art der Trockenrasen handelt, bietet es eine verlässliche Lebensgrundlage für die dort angepasste Insektenwelt. Durch die Ausbildung der Arbuskulären Mykorrhiza (AM) fördert die Pflanze zudem ein gesundes Bodenleben und ein stabiles Geflecht aus Pilzhyphen (fadenförmige Zellen der Pilze) im Erdreich.
Bitte beachte, dass das Graue Sonnenröschen als nicht kindersicher eingestuft wird. Auch wenn es keine bekannten schweren Vergiftungen gibt, ist es als Zierpflanze für Spielbereiche kleiner Kinder nicht ideal. Es besteht keine Verwechslungsgefahr mit giftigen Arten, die ähnliche Standortansprüche haben.
Licht
Sonne
Feuchtigkeit
Trocken
Boden
Schwachzehrer (Magerer Boden)
Blütezeit
Mai – Jun
Bodenreaktion
Basisch / Kalkhold
Bioregion
Continental
Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Damit das Graue Sonnenröschen bei dir gedeiht, braucht es einen Platz in der vollen Sonne auf trockenem, magerem Boden.
Das Graue Sonnenröschen gehört zur Familie der Sonnenröschengewächse (Cistaceae) innerhalb der Ordnung der Malvenartigen (Malvales). Es ist in Deutschland, Österreich und der Schweiz heimisch und besiedelt dort bevorzugt Xerothermrasen (trockene, warme Magerwiesen) sowie felsige Standorte. Charakteristisch ist der verholzende Wuchs als Zwergstrauch und die namensgebende graue Behaarung der kleinen, länglichen Blätter. Die fünfzähligen Blüten öffnen sich nur bei Sonnenschein und zeigen die typische zerknitterte Optik der Kronblätter vor dem Aufblühen.
•TraitCH — CC BY 4.0TraitCH 2.0 contributors; imported as source-preserving NaturKompass taxon evidence.
•FloraWeb / BfN
•EIVE 1.0 — Dengler et al. (2023), DOI: 10.3897/VCS.98324 (CC BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
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Stand: 18.12.2025. Korrekturen können über das Feedback-Formular gemeldet werden.