Bild folgtKI-generierte IllustrationHeliophanus flavipes (Hahn, 1832)
Der Gelbbeinige Sonnenspringer (Heliophanus flavipes) ist eine kleine Springspinne mit dunklem, oft metallisch glänzendem Körper und namensgebenden gelben Beinen. Diese Art baut keine Netze für den Beutefang, sondern erbeutet Insekten durch aktive Jagd und präzise Sprünge. In deinem Garten bewohnt sie bevorzugt die Krautschicht (die Ebene der niedrigen Vegetation) sowie sonnige Strukturen. Als nützliche Mitbewohnerin reguliert sie Bestände von Kleininsekten und trägt so zur biologischen Vielfalt bei. Du kannst sie fördern, indem du abgestorbene Pflanzenteile und hohle Stängel über den Winter im Garten belässt. Diese dienen ihr als wichtige Rückzugsorte und Verstecke für die Ruhephasen. Verzichte bitte auf chemische Pflanzenschutzmittel, um die empfindliche Spinne und ihre Beutetiere zu schützen. Wenn du kleine, seidige Gespinste in Ritzen findest, sind dies ihre Ruhequartiere, die du ungestört lassen solltest. Ein strukturreicher Garten mit vielen Sonnenplätzen bietet ihr den idealen Lebensraum.
Diese Spinne ist für Menschen vollkommen harmlos und nicht giftig. Aufgrund ihrer geringen Größe kann sie die menschliche Haut nicht durchdringen und flüchtet bei Annäherung meist sehr schnell.
Der Gelbbeinige Sonnenspringer (Heliophanus flavipes) gehört zur Familie der Salticidae (Springspinnen) in der Ordnung Araneae (Webspinnen). Die Art ist in Deutschland, Österreich, der Schweiz und Belgien heimisch. Sie führt eine räuberische Lebensweise und ist besonders an sonnigen Tagen aktiv. Mit einer Körpergröße von etwa vier bis sechs Millimetern ist sie ein kleiner, aber aufgrund ihrer Jagdmethode sehr agiler Gartenbewohner.
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
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