Bild folgtKI-generierte IllustrationHerminia tarsicrinalis (Knoch, 1782)
Auch bekannt als: herminie des ronces
An ihren charakteristischen braunen Querlinien auf den Vorderflügeln lässt sich die Braungestreifte Spannereule sofort erkennen. Mit ihrer mittleren Körpergröße von etwa zwei Zentimetern Spannweite gehört sie zu den eher unauffälligen Nachtfaltern in deinem Garten. Die Art bringt meist zwei Generationen pro Jahr hervor, wobei die Falter zwischen Mai und September aktiv sind. Ihre Eier legt das Weibchen an verschiedenen Futterpflanzen ab, da die Raupen polyphag (viele verschiedene Pflanzen fressend) sind. Im Sommer suchen die Falter Nektar an heimischen Wildblumen wie dem Gewöhnlichen Wasserdost (Eupatorium cannabinum) oder verschiedenen Flockenblumen (Centaurea). Die Raupen ernähren sich von einer Vielzahl von Pflanzen und bevorzugen dabei oft welkes oder bereits am Boden liegendes, trockenes Laub. Du kannst dieses Tier fördern, indem du eine wilde Ecke mit Falllaub und abgestorbenen Pflanzenteilen in deinem Garten belässt. Überwintern tut die Braungestreifte Spannereule als Larve (Raupe), die sich im Schutz der Bodenstreu vor dem Frost verbirgt. Ein naturnaher Garten mit heimischen Stauden wie der Purpur-Taubnessel (Lamium purpureum) bietet ideale Bedingungen für die Entwicklung.
Dieses Tier ist völlig harmlos und ein gern gesehener Gast in einem ökologisch bewirtschafteten Garten. Es gibt keine Verwechslungsgefahr mit gefährlichen Arten, und der Falter kann weder stechen noch beißen. Da die Art als Larve im Laub überwintert, solltest du beim herbstlichen Aufräumen vorsichtig sein, um die Tiere nicht zu stören.
Die Braungestreifte Spannereule (Herminia tarsicrinalis) gehört zur Familie der Eulenfalter (Erebidae) innerhalb der Ordnung der Schmetterlinge. Sie ist in Mitteleuropa, mit Schwerpunkt in der Schweiz und Belgien, heimisch und besiedelt bevorzugt waldnahe Gärten sowie Gebüsche. Mit einer Körpermasse von nur etwa 0,018 Gramm ist sie ein Leichtgewicht, das perfekt an moderate Temperaturbedingungen angepasst ist. Die Falter sind dämmerungsaktiv und zeichnen sich durch ihre namensgebenden dunklen Linien auf dem braunen Grund der Flügel aus.
Körpergröße
medium
Nahrung
polyphagous
Überwinterung
larva
Temperatur
intermediate
•Neff et al. (2025) — Swiss Moth Traits, DOI: 10.5281/zenodo.14506883 (CC BY)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•GBIF Occurrence Database (CC BY 4.0 / CC0)
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