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Hieracium cymosum
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Auch bekannt als: Hieracium cymosum
5
Arten
interagieren
6
Interaktionen
dokumentiert
Wer das Trugdoldige Habichtskraut (Hieracium cymosum) einmal gesehen hat, vergisst es nicht: Es trägt seine zahlreichen gelben Blütenköpfe in einer dichten Trugdolde (ein verzweigter Blütenstand, bei dem die Seitenäste die Hauptachse überragen) auf markant behaarten Stängeln. Diese Art ist ein wertvoller Rückzugsort für bedrohte Insekten und wird auf der Roten Liste als gefährdet (Kategorie 3) geführt. Besonders Scheckenfalter wie der Flockenblumen-Scheckenfalter (Melitaea phoebe) profitieren von ihrem Nektarangebot. Wenn du einen sonnigen, eher kargen Platz in deinem Garten hast, kannst du mit dieser heimischen Pflanze aktiv zum Artenschutz beitragen. Probiere es einfach aus und schaffe einen kleinen Lebensraum für seltene Falter.
Scheckenfalter-Magnet mit Seltenheitswert: Nektarquelle von Mai bis Juli.
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Nach aktuellen Bestäubungsdaten profitieren vor allem Schmetterlinge von diesem Habichtskraut. Sechs Arten nutzen die Pflanze intensiv, darunter der Flockenblumen-Scheckenfalter (Melitaea phoebe) und der Graubündner Scheckenfalter (Melitaea varia). Auch der Spanische Maivogel (Euphydryas desfontainii) sowie die Scheckenfalter-Arten Melitaea aetherie und Melitaea ornata finden hier Nektar. Sogar der Amerikanische Distelfalter (Vanessa virginiensis) wurde als Gast dokumentiert. Da die Art von Mai bis Juli blüht, bietet sie Nahrung, wenn viele andere Wiesenblumen bereits verblüht sind. So leistet sie einen wichtigen Beitrag zum Erhalt der biologischen Vielfalt.
Das Trugdoldige Habichtskraut gilt als nicht kindersicher. Die Pflanze besitzt steife, borstige Haare an den Stängeln und Blättern, die bei empfindlicher Haut Reizungen auslösen können. Es besteht jedoch keine Verwechslungsgefahr mit stark giftigen Arten der Gattung. Dennoch solltest du beim Standort darauf achten, dass die Pflanze nicht direkt am Spielbereich von Kleinkindern steht.
Licht
—
Feuchtigkeit
—
Boden
—
Blütezeit
Mai – Jul
Bioregion
Continental
Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
0,325 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Das Trugdoldige Habichtskraut gehört zur Familie der Korbblütler (Asteraceae) und ist innerhalb der Ordnung der Asternartigen (Asterales) ein typischer Vertreter der Magerwiesen. In Deutschland, Österreich und der Schweiz ist die Art indigen (ursprünglich heimisch) oder tritt als Archäophyt (eine vor dem Jahr 1492 eingewanderte Art) auf. Ein charakteristisches Merkmal ist die Symbiose mit Bodenpilzen, die als arbuskuläre Mykorrhiza (AM) bezeichnet wird. Die Pflanze bildet meist grundständige Blattrosetten aus, aus denen die behaarten Blütenstängel emporwachsen.
5 Arten interagieren mit dieser Pflanze
•TraitCH — CC BY 4.0TraitCH 2.0 contributors; imported as source-preserving NaturKompass taxon evidence.
•Middleton-Welling_2020
•FloraWeb / BfN
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
Alle Daten sind CC BY 4.0, CC0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →
Stand: 18.12.2025. Korrekturen können über das Feedback-Formular gemeldet werden.