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Hieracium echioides
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Arten
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Wer das Natterkopf-Habichtskraut (Hieracium echioides) einmal gesehen hat, vergisst es nicht: Mit seinen dicht behaarten, fast borstigen Stängeln und den leuchtend gelben Korbblüten ist es unverwechselbar. Diese Art ist als Archäophyt (eine Pflanze, die vor 1492 eingeführt wurde) ein fester Teil unserer Flora, gilt aber mit Rote-Liste-Status 3 als gefährdet. Besonders Scheckenfalter wie der Flockenblumen-Scheckenfalter (Melitaea phoebe) schätzen die Pflanze als Nektarquelle. Wenn du sandige, trockene Ecken im Garten hast, kannst du hier aktiv zum Erhalt einer seltenen Schönheit beitragen.
Gefährdeter Naturschatz: Hol dir den Scheckenfalter-Magneten in den Sandgarten.
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Nach aktuellen Bestäubungsdaten ist das Natterkopf-Habichtskraut eine wichtige Anlaufstelle für spezialisierte Schmetterlinge. Insbesondere Scheckenfalter-Arten wie der Flockenblumen-Scheckenfalter (Melitaea phoebe) und der Varia-Scheckenfalter (Melitaea varia) suchen die Blüten gezielt auf. Auch der Amerikanische Distelfalter (Vanessa virginiensis) wurde als Besucher dokumentiert. Durch die Verbindung mit der Arbuskulären Mykorrhiza (einem nützlichen Pilzgeflecht im Boden) stärkt die Pflanze das biologische Netzwerk im Wurzelraum. Im Winter dienen die stehengelassenen Samenstände zudem als Versteck für Kleinstlebewesen.
Die Pflanze ist laut Datenbank nicht als kindersicher eingestuft. Die starke, borstige Behaarung kann bei empfindlicher Haut Reizungen verursachen, zudem können Korbblütler bei Kontakt Allergien auslösen. Eine Verwechslungsgefahr mit giftigen Arten besteht kaum, da die Kombination aus Habichtskraut-Blüte und natterkopf-artiger Behaarung einzigartig ist.
Licht
—
Feuchtigkeit
—
Boden
—
Blütezeit
—
Bioregion
Continental
Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Das Natterkopf-Habichtskraut gehört zur Familie der Korbblütler (Asteraceae) und innerhalb der Gattung Hieracium zur Untergattung Pilosella. Es bevorzugt trockene, warme Standorte wie Sandmagerrasen (nährstoffarme Wiesen auf Sandboden). Charakteristisch ist die namensgebende Ähnlichkeit zum Natternkopf durch die steifen, abstehenden Borstenhaare. Die Pflanze lebt in einer Symbiose mit Mykorrhiza-Pilzen (AM - Arbuskuläre Mykorrhiza), was ihr hilft, an kargen Standorten zu überleben.
5 Arten interagieren mit dieser Pflanze
•TraitCH — CC BY 4.0TraitCH 2.0 contributors; imported as source-preserving NaturKompass taxon evidence.
•Middleton-Welling_2020
•FloraWeb / BfN
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
Alle Daten sind CC BY 4.0, CC0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →
Stand: 18.12.2025. Korrekturen können über das Feedback-Formular gemeldet werden.