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Hieracium porrectum
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Wer das Gestreckte Habichtskraut (Hieracium porrectum) einmal gesehen hat, vergisst sie nicht: Mit ihren leuchtend gelben Korbblüten (viele kleine Einzelblüten, die in einem dichten Köpfchen zusammenstehen) und den markanten, oft behaarten Blättern ist sie eine echte Besonderheit. In einem naturnahen Garten besetzt sie ökologische Nischen (spezielle Lebensräume), die für die Vielfalt wichtig sind. Wenn du einen sonnigen, eher kargen Platz im Garten hast, gibst du dieser Seltenheit ein sicheres Zuhause. So machst du deinen Garten zu einer echten Arche für bedrohte Wildpflanzen.
Rarität aus den Alpen: Hol dir ein Stück bedrohte Natur in deinen Garten.
Auch wenn keine spezifischen Daten zu einzelnen Insektenbesuchern vorliegen, ist der ökologische Wert dieser Art durch ihre Seltenheit immens. Mit dem Status R auf der Roten Liste gehört sie zu den kostbarsten Pflanzen, die man im Garten pflegen kann. Als heimischer Korbblütler bietet sie grundsätzlich eine wichtige Anlaufstelle für die lokale Insektenwelt. Jede einzelne Pflanze dient als genetisches Reservoir (Sicherung der Erbanlagen) für eine Art, die in der freien Natur vom Aussterben bedroht ist. Im Winter bieten die stehengelassenen Samenstände zudem eine kleine, aber feine Nahrungsquelle für heimische Vögel. Du förderst damit die Biodiversität (biologische Vielfalt) auf eine sehr exklusive Weise.
Die Pflanze ist als nicht kindersicher eingestuft. Sie enthält in ihren Stängeln und Blättern Milchsaft, der bei Kontakt mit empfindlicher Haut Reizungen verursachen kann. Achte darauf, sie nicht in unmittelbarer Nähe von Spielbereichen für Kleinkinder zu pflanzen und vermeide den Verzehr von Pflanzenteilen.
Licht
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Feuchtigkeit
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Boden
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Blütezeit
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Blatttyp
Breitblättrig
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Das Gestreckte Habichtskraut ist ein Vertreter der Familie der Korbblütler (Asteraceae). Es gilt in unserer Region als indigen (ursprünglich einheimisch) oder als Archäophyt (eine Pflanze, die bereits vor langer Zeit, meist vor 1492, durch menschlichen Einfluss eingeführt wurde). In der Natur findet man es vor allem in Österreich, wo es oft an felsigen oder schuttreichen Standorten wächst. Charakteristisch ist der aufrechte Wuchs und der Milchsaft, der in allen Pflanzenteilen enthalten ist.
•TraitCH — CC BY 4.0TraitCH 2.0 contributors; imported as source-preserving NaturKompass taxon evidence.
•FloraWeb / BfN
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
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Stand: 18.12.2025. Korrekturen können über das Feedback-Formular gemeldet werden.