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Hieracium pseudalpinum
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Auch bekannt als: Hieracium pseudalpinum
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Arten
interagieren
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Interaktionen
dokumentiert
Schon von weitem fällt das Löffelkraut-Habichtskraut durch seine charakteristischen, löffelförmig verbreiterten Grundblätter auf, die in dichten Rosetten direkt über dem Boden liegen. Die Pflanze ist eine echte botanische Kostbarkeit, da sie auf der Roten Liste als extrem selten geführt wird und somit eine hohe Bedeutung für den Artenschutz hat. In deinem Garten bietet sie spezialisierten Schmetterlingen wie dem Flockenblumen-Scheckenfalter (Melitaea phoebe) eine wertvolle Energiequelle. Wer diese Rarität kultiviert, hilft aktiv dabei, eine bedrohte heimische Art vor dem Verschwinden zu bewahren. Mit ihrem genügsamen Wesen zeigst du Nachbarn, dass echter Naturschutz auch auf kargem Boden wunderschön blühen kann.
Seltene Alpen-Schönheit: Ein sicherer Hafen für bedrohte Scheckenfalter.
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Nach aktuellen Bestäubungsdaten ist dieses Habichtskraut eine lebenswichtige Tankstelle für spezialisierte Scheckenfalter. Zu den Hauptbesuchern zählen der Flockenblumen-Scheckenfalter (Melitaea phoebe) und der Schmuck-Scheckenfalter (Melitaea ornata). In höheren Lagen profitiert zudem der Walliser Scheckenfalter (Melitaea varia) von dem Nektarangebot. Da die Pflanze als extrem selten (Rote Liste R) eingestuft ist, fungiert jeder Bestand im Garten als Trittsteinbiotop (vernetzender Lebensraum) für bedrohte Insektenpopulationen. Die Samenstände werden im Spätherbst gerne von kleinen Singvögeln aufgesucht, die in den hohlen Stängeln zudem oft überwinternde Insektenlarven finden.
Das Löffelkraut-Habichtskraut gilt als nicht kindersicher, da der enthaltene Milchsaft bei direktem Hautkontakt Reizungen auslösen kann. Eine Verwechslung mit dem giftigen Jakobs-Greiskraut (Jacobaea vulgaris) ist möglich; dieses lässt sich jedoch leicht an seinen tief eingeschnittenen, fiederteiligen Blättern unterscheiden, während das Habichtskraut ganze, löffelförmige Blätter besitzt.
Licht
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Feuchtigkeit
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Boden
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Blütezeit
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Bioregion
Continental
Das Löffelkraut-Habichtskraut (Hieracium pseudalpinum) gehört zur Familie der Korbblütler (Asteraceae) innerhalb der Ordnung der Asterales. In der Region Deutschland und Österreich besiedelt es vorrangig montane bis alpine Lagen auf steinigen, nährstoffarmen Magerrasen (extensiv genutzte Wiesen auf trockenem Boden). Morphologisch zeichnet es sich durch behaarte Stängel und die typischen gelben Korbblüten aus, die ausschließlich aus Zungenblüten (strahlenförmige Einzelblüten) bestehen. Als indigene Art ist es perfekt an die hiesigen Klimabedingungen angepasst und geht im Boden eine AM-Mykorrhiza (Symbiose mit nützlichen Bodenpilzen) ein.
6 Arten interagieren mit dieser Pflanze
•TraitCH — CC BY 4.0TraitCH 2.0 contributors; imported as source-preserving NaturKompass taxon evidence.
•Middleton-Welling_2020
•FloraWeb / BfN
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
Alle Daten sind CC BY 4.0, CC0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →
Stand: 18.12.2025. Korrekturen können über das Feedback-Formular gemeldet werden.