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Hieracium sabaudum
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An ihrem kräftig beblätterten Stängel und den zahlreichen gelben Korbblüten (Blütenstand aus vielen eng zusammenstehenden Einzelblüten) lässt sich das Savoyer Habichtskraut (Hieracium sabaudum) sofort erkennen. Im Gegensatz zu vielen Verwandten trägt diese Art ihre Blätter bis weit nach oben am Stängel. Für deinen Naturgarten ist sie wertvoll, da sie als heimische Wildpflanze hervorragend an unser Klima angepasst ist und auch an halbschattigen Plätzen gedeiht. Wenn du eine robuste Pflanze suchst, die mit wenig Dünger auskommt und spät im Jahr Farbe zeigt, machst du mit ihr alles richtig.
Robuste Spätsommer-Schönheit: Gelbe Leuchtkraft für deine halbschattigen Ecken.
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Als indigene (einheimische) Art ist das Savoyer Habichtskraut ein verlässlicher Bestandteil der regionalen Flora. Besonders ökologisch bedeutsam ist seine späte Blütezeit, die bis in den Oktober reicht und damit das Nahrungsangebot im Garten sichert, wenn viele andere Arten bereits verblüht sind. Da es bevorzugt im Halbschatten auf mageren Böden wächst, besetzt es eine wichtige ökologische Nische am Gehölzrand. Es trägt so zur Strukturvielfalt bei und stabilisiert das lokale Ökosystem.
Das Savoyer Habichtskraut (Hieracium sabaudum) wird in der Datenbank als nicht kindersicher eingestuft. Obwohl es keine hochgiftige Art ist, können die feinen Haare am Stängel bei direktem Hautkontakt Reizungen verursachen. Achte daher besonders darauf, wenn kleine Kinder in deinem Garten unterwegs sind.
Licht
Halbschatten
Feuchtigkeit
Frisch (Mäßig feucht)
Boden
Schwachzehrer (Magerer Boden)
Blütezeit
Aug – Okt
Bodenreaktion
Mäßig sauer bis neutral
Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
0,868 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Das Savoyer Habichtskraut (Hieracium sabaudum) gehört zur Familie der Korbblütler (Asteraceae) und zur Ordnung der Asternartigen (Asterales). Es ist in Mitteleuropa, unter anderem in Österreich, indigen (einheimisch). Typischerweise besiedelt es lichte Wälder, Ränder und halbschattige Böschungen. Auffällig ist der behaarte, bis oben beblätterte Stängel, der eine Wuchshöhe von bis zu 100 Zentimetern erreichen kann.
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•TRY v6.0 / BiolFlor flowering phenology (Request 47350) — CC BY 4.0TRY request 47350 (Public, Data Released, TRY v6.0; 2026-02-15). Cite TRY: Kattge et al. (2020), doi:10.1111/gcb.14904; original source: Trefflich, A., Klotz, S. & Kühn, I. (2002). Blühphänologie. BIOLFLOR, Schriftenreihe für Vegetationskunde 38:127–131.
•pollinator_interactions
•FloraWeb / BfN
•EIVE 1.0 — Dengler et al. (2023), DOI: 10.3897/VCS.98324 (CC BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
Alle Daten sind CC BY 4.0, CC0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →
Stand: 18.12.2025. Korrekturen können über das Feedback-Formular gemeldet werden.