Bild folgtKI-generierte IllustrationHieracium sabaudum
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An ihrem kräftig beblätterten Stängel und den zahlreichen gelben Korbblüten (Blütenstand aus vielen eng zusammenstehenden Einzelblüten) lässt sich das Savoyer Habichtskraut (Hieracium sabaudum) sofort erkennen. Im Gegensatz zu vielen Verwandten trägt diese Art ihre Blätter bis weit nach oben am Stängel. Für deinen Naturgarten ist sie wertvoll, da sie als heimische Wildpflanze hervorragend an unser Klima angepasst ist und auch an halbschattigen Plätzen gedeiht. Wenn du eine robuste Pflanze suchst, die mit wenig Dünger auskommt und spät im Jahr Farbe zeigt, machst du mit ihr alles richtig.
Robuste Spätsommer-Schönheit: Gelbe Leuchtkraft für deine halbschattigen Ecken.
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Als indigene (einheimische) Art ist das Savoyer Habichtskraut ein verlässlicher Bestandteil der regionalen Flora. Besonders ökologisch bedeutsam ist seine späte Blütezeit, die bis in den Oktober reicht und damit das Nahrungsangebot im Garten sichert, wenn viele andere Arten bereits verblüht sind. Da es bevorzugt im Halbschatten auf mageren Böden wächst, besetzt es eine wichtige ökologische Nische am Gehölzrand. Es trägt so zur Strukturvielfalt bei und stabilisiert das lokale Ökosystem.
Das Savoyer Habichtskraut (Hieracium sabaudum) wird in der Datenbank als nicht kindersicher eingestuft. Obwohl es keine hochgiftige Art ist, können die feinen Haare am Stängel bei direktem Hautkontakt Reizungen verursachen. Achte daher besonders darauf, wenn kleine Kinder in deinem Garten unterwegs sind.
Licht
Halbschatten
Feuchtigkeit
Frisch (Mäßig feucht)
Boden
Schwachzehrer (Magerer Boden)
Blütezeit
Aug – Okt
Bodenreaktion
Mäßig sauer bis neutral
Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
0.868 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Wähle einen Standort im Halbschatten, etwa am Gehölzrand oder im lichten Schatten von Mauern.
Der Boden sollte frisch sein (mäßig feucht, aber keine Staunässe).
Die Pflanze ist ein Schwachzehrer und gedeiht am besten auf magerem, nährstoffarmem Boden ohne zusätzliche Düngung.
Die ideale Pflanzzeit liegt im Frühjahr zwischen März und Mai oder im Herbst von September bis November.
Da sie robust ist, benötigt sie nach dem Anwachsen kaum zusätzliche Pflege.
Eine Vermehrung ist über die Flugsamen oder durch Teilung des Wurzelstocks möglich.
Lasse die Stängel über den Winter stehen, um die natürliche Bodenstruktur zu erhalten.
Gute Partnerin: Die Wald-Erdbeere (Fragaria vesca) – beide teilen die Vorliebe für den halbschattigen Gartenrand und frische Bodenverhältnisse.
Das Savoyer Habichtskraut (Hieracium sabaudum) gehört zur Familie der Korbblütler (Asteraceae) und zur Ordnung der Asternartigen (Asterales). Es ist in Mitteleuropa, unter anderem in Österreich, indigen (einheimisch). Typischerweise besiedelt es lichte Wälder, Ränder und halbschattige Böschungen. Auffällig ist der behaarte, bis oben beblätterte Stängel, der eine Wuchshöhe von bis zu 100 Zentimetern erreichen kann.
3 Arten interagieren mit dieser Pflanze
2 weitere Arten besuchen die Blüten
•EuPPollNet (CC BY 4.0) – Hervías-Parejo et al. 2023, Zenodo doi:10.5281/zenodo.7985884
•FloraWeb / BfN
•EIVE 1.0 — Dengler et al. (2023), DOI: 10.3897/VCS.98324 (CC BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
Alle Daten sind CC BY 4.0, CC0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →