Bild folgtKI-generierte IllustrationHieracium tridentatum
Auch bekannt als: Hieracium tridentatum
An ihren schmal-lanzettlichen Blättern mit den namensgebenden drei Zähnen am Rand lässt sich das Dreizähnige Habichtskraut (Hieracium tridentatum) sofort erkennen. Mit seinen leuchtend gelben Korbblüten (Blütenstand aus vielen Einzelblüten) bringt es eine natürliche Wildheit in deinen Garten. Da in unserer Datenbank aktuell keine spezifischen Tierbeziehungen gelistet sind, ist diese Pflanze ein spannendes Objekt für eigene Naturbeobachtungen. Schau doch mal genau hin, welche Gäste du an den Blüten in deinem Garten entdeckst!
Österreichs wilder Gelbblüher: Ein robustes Original für naturnahe Waldränder.
Obwohl für das Dreizähnige Habichtskraut derzeit keine spezifischen Bestäubungsdaten in unserer Datenbank vorliegen, leisten heimische Wildpflanzen einen wesentlichen Beitrag zur biologischen Vielfalt. Als Mitglied der Korbblütler stellt sie grundsätzlich eine wertvolle Ressource in einem vernetzten Ökosystem dar. In einem naturnahen Garten schließt sie Nischen an Waldrändern oder unter Gehölzen, die von herkömmlichen Zierpflanzen oft nicht besiedelt werden. Die Samenstände können nach der Blüte als potenzielle Nahrung für kleine Vogelarten dienen, sofern sie über den Winter stehen bleiben. Deine Beobachtungen vor Ort können helfen, das Wissen über die Insektenbesuche bei dieser Art zu erweitern.
Das Dreizähnige Habichtskraut wird in unserer Datenbank als nicht kindersicher eingestuft. Auch wenn keine schweren Vergiftungserscheinungen dokumentiert sind, ist in Gärten mit kleinen Kindern Vorsicht geboten. Eine Verwechslung mit stark giftigen Pflanzen ist aufgrund der charakteristisch gezähnten Blätter und der behaarten Stängel eher unwahrscheinlich.
Licht
—
Feuchtigkeit
—
Boden
—
Blütezeit
Jul – Jul
Wuchsform
Krautige Pflanze
Wähle einen Standort im Halbschatten oder lichten Schatten, der dem natürlichen Lebensraum am Waldrand entspricht.
Der Boden sollte gut durchlässig und eher nährstoffarm sein.
Pflanze das Habichtskraut im Frühjahr zwischen März und Mai oder im Herbst von September bis Ende November.
Achte darauf, dass der Boden bei der Pflanzung offen und frostfrei ist.
Einmal angewachsen, kommt die Pflanze gut mit trockenen Phasen zurecht und benötigt kaum Pflege.
Eine Düngung ist in der Regel nicht notwendig und kann die Standfestigkeit eher mindern.
Lass die verblühten Stängel über den Winter stehen, damit sich die Pflanze durch Selbstaussaat erhalten kann.
Die Vermehrung gelingt am einfachsten durch Aussaat oder durch Teilung der Rosetten im Frühjahr.
Gute Partnerin: Die Wald-Erdbeere (Fragaria vesca) – beide sind in Österreich heimisch und teilen sich den bevorzugten Lebensraum am Waldsaum.
Das Dreizähnige Habichtskraut (Hieracium tridentatum) gehört zur Familie der Korbblütler (Asteraceae). Es ist in Österreich heimisch und besiedelt dort bevorzugt lichte Wälder sowie Waldränder. Die Pflanze zeichnet sich durch einen aufrechten Wuchs und meist behaarte Stängel aus. Die gelben Blütenköpfe bestehen ausschließlich aus Zungenblüten (einzelne Blüten mit langer, flacher Kronblattzunge). Ein wesentliches Merkmal für die Bestimmung sind die Stängelblätter, die an der Basis oft drei markante Zähnchen aufweisen.
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•Global Spectrum — Díaz et al. (2016), DOI: 10.1038/nature16489 (CC BY)
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