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Hippophae rhamnoides subsp. fluviatilis
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Auch bekannt als: Hippophae rhamnoides subsp. fluviatilis
Wer den Fluss-Sanddorn (Hippophae rhamnoides subsp. fluviatilis) einmal gesehen hat, vergisst ihn nicht: Die silbrig-grau schimmernden, schmalen Blätter und die wehrhaften Dornen an den Zweigen sind sein Markenzeichen. Als heimische Wildpflanze ist er perfekt für sonnige, trockene Gartenbereiche geeignet und trägt den Status der Roten Liste 3 (gefährdet), was ihn zu einem wertvollen Baustein für den Artenschutz macht. Da er eine Symbiose mit Arbuskulären Mykorrhizapilzen (AM - eine Form der Wurzel-Pilz-Gemeinschaft) eingeht, verbessert er aktiv die Bodenstruktur in deinem Garten. Du holst dir damit einen robusten Charakterkopf nach Hause, der auch mit kargen Böden bestens zurechtkommt.
Silberner Überlebenskünstler: Schütze eine gefährdete Art in deinem Garten.
Obwohl spezifische Bestäuberdaten in der aktuellen Basis fehlen, ist der Fluss-Sanddorn durch seine Arbuskuläre Mykorrhiza (AM) ein wichtiger Förderer der Bodenbiologie. Diese Symbiose hilft dabei, Nährstoffkreisläufe in mageren Gartenböden zu schließen. Da die Art auf der Roten Liste 3 geführt wird, dient jede Anpflanzung direkt dem Erhalt dieser gefährdeten Unterart in Mitteleuropa. Die dichte, dornige Wuchsform bietet zudem einen geschützten Rückzugsort für die lokale Fauna vor Fressfeinden. Als indigener Strauch fügt er sich perfekt in das heimische Ökosystem ein.
Der Fluss-Sanddorn ist nicht kindersicher, da er an den Zweigen kräftige und sehr spitze Dornen ausbildet. Es besteht eine erhebliche Verletzungsgefahr beim Spielen oder Schneiden der Pflanze. Davon abgesehen ist die Pflanze ungiftig und ihre Früchte sind essbar.
Licht
—
Feuchtigkeit
—
Boden
—
Blütezeit
Mai – Mai
Wuchsform
Strauch/Baum
Verholzung
Verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Blattphänologie
Laubabwerfend
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Der Fluss-Sanddorn gehört zur Familie der Ölweidengewächse (Elaeagnaceae) und ist eine indigen (einheimisch) vorkommende Unterart, die vor allem in den Schotterbetten alpiner Wildflüsse zu Hause ist. Er wächst als sparriger, sommergrüner Strauch und zeichnet sich durch seine Zweihäusigkeit aus, bei der männliche und weibliche Blüten auf getrennten Pflanzen stehen. Seine Wurzeln gehen eine Arbuskuläre Mykorrhiza (AM) ein, was ihm das Überleben an extrem nährstoffarmen Standorten ermöglicht. In der Region Deutschland, Österreich und Schweiz gilt er als gefährdeter Archäophyt (eine Pflanze, die vor 1492 eingeführt wurde oder bereits heimisch war).
•TraitCH — CC BY 4.0TraitCH 2.0 contributors; imported as source-preserving NaturKompass taxon evidence.
•FloraWeb / BfN
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Checklist Alien Plants Belgium — Verloove F (2023), Botanic Garden Meise (CC BY 4.0)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
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Stand: 18.12.2025. Korrekturen können über das Feedback-Formular gemeldet werden.