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Homalothecium sericeum
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Auch bekannt als: Homalothecium sericeum, Seidenmoos
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Unverwechselbar ist das Seidige Federbärtchen-Moos (Homalothecium sericeum) durch seine goldgrün glänzenden, fiederigen Zweige, die sich bei Trockenheit charakteristisch nach oben krümmen. In deinem Naturgarten übernimmt dieses Moos eine wichtige Rolle als spezialisierter Lebensraum. Besonders wertvoll ist es nach aktuellen Daten als Futterquelle für die Raupen des Rundflügel-Bärenspinners (Thumatha senex). Wenn du alte Steinmauern oder Baumrinde im Garten hast, kannst du dieser heimischen Art ganz einfach ein Zuhause bieten. Du wirst sehen, wie der seidige Glanz selbst schattige Ecken im Winter aufwertet.
Seidiger Glanz auf Stein und Kinderstube für den Rundflügel-Bärenspinner.
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Dieses Moos bietet spezialisierten Insekten eine Lebensgrundlage, die in intensiv gepflegten Gärten oft fehlt. Nach vorliegenden Daten dient es als wichtige Raupenfutterpflanze für den Rundflügel-Bärenspinner (Thumatha senex). Solche Moosteppiche sind zudem wertvolle Rückzugsorte für zahlreiche Kleinstlebewesen, die in den dichten Geflechten Schutz finden. Da die Art in Deutschland und Österreich heimisch ist, ist sie perfekt an die regionalen Umweltbedingungen angepasst. Viele Vögel nutzen die Moospolster im Frühjahr zudem gern als weiches Polstermaterial für den Nestbau.
Nach den vorliegenden Daten wird die Pflanze als nicht kindersicher eingestuft. Achte daher darauf, dass kleine Kinder keine Pflanzenteile in den Mund nehmen oder damit spielen. Eine direkte Verwechslungsgefahr mit stark giftigen Moosarten ist zwar kaum gegeben, dennoch ist bei Kleinkindern im Garten Vorsicht geboten.
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Das Seidige Federbärtchen-Moos ist recht anspruchslos, sofern der Untergrund stimmt. Es benötigt keinen klassischen Gartenboden, sondern wächst direkt auf festen Substraten wie Kalkstein oder alter Baumrinde.
Das Seidige Federbärtchen-Moos ist in Österreich und Deutschland heimisch und besiedelt dort bevorzugt basenreiche (kalkhaltige) Standorte. Es gehört zur Gruppe der Laubmoose und bildet flache, kriechende Matten aus, deren Zweige im feuchten Zustand einen auffälligen, seidigen Schimmer zeigen. Ein typisches Merkmal ist die Verkrümmung der Ästchen bei Trockenheit, was dem Moos ein fast strukturiertes Aussehen verleiht. Es wächst oft als Epiphyt (Pflanze, die auf anderen Pflanzen wächst) an Baumstämmen oder auf nacktem Gestein.
•TraitCH — CC BY 4.0TraitCH 2.0 contributors; imported as source-preserving NaturKompass taxon evidence.
•Cook et al. (2025) UK Butterfly & Moth Traits (DOI: 10.5285/dbc7cc17-cbbd-49dd-bab4-8e8855768d66)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
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Stand: 05.02.2026. Korrekturen können über das Feedback-Formular gemeldet werden.